Medizin made in Augsburg – Der erste Jahrgang startet ins Berufsleben
Sonderfolge des Podcasts „UniA Research to go” als Live-Gesprächsrunde mit Videoaufzeichnung
Mit einer speziellen Folge des Podcasts „UniA Research to go“, die als Live-Podcast mit Videoaufzeichnung und Live-Musik produziert wurde, feiert die Universität Augsburg einen besonderen Meilenstein: Die ersten Absolventinnen und Absolventen des Modellstudiengangs Humanmedizin treten ins Berufsleben ein. Zwei von ihnen waren daher neben der Uni-Präsidentin sowie der Dekanin und dem Studiendekan der Medizinischen Fakultät in der Gesprächsrunde zu Gast. Der erste Jahrgang des Modellstudiengangs Humanmedizin an der Universität Augsburg hat nun sein Studium beendet, startet ins Berufsleben – und hat beim Abschluss deutschlandweit auch noch am besten abgeschnitten. Grund genug für eine Sonderfolge des Podcasts „UniA Research to go“. Prof. Dr. Doering-Manteuffel berichtete über die vielen Schritte, die von der Idee einer Medizinischen Ausbildung an der Universität Augsburg bis zur Einschreibung der ersten Studierenden notwendig waren. Sie sprach auch über die drei Säulen der Hochschulmedizin – die Patientenversorgung, die das Universitätsklinikum abdeckt, die Lehre, die an der Medizinischen Fakultät der Universität geleistet wird und die Lehre, um die sich beide gemeinsam kümmern: „Der Pioniergeist besteht an der gesamten Universität und am Universitätsklinikum. Der Vorstand des Klinikums, der Fakultät und der Universität bringen vernetzt miteinander dieses Großprojekt auf den Weg. Von denen hat keiner Lust auf Weltuntergang.“ Studiendekan Prof. Dr. Thomas Rotthoff erläuterte, wie die Fakultät die Qualität der Lehre und die Betreuung der Studierenden von Anfang an sicherstellte und was den Modellstudiengang Humanmedizin ausmacht: „Die Besonderheit an einem Modellstudiengang ist, dass ein Fach nicht nur in einem Semester auftritt, sondern über das ganze Studium verteilt in Etappen immer wiederkommt. Dadurch lernen die Studierenden, vernetzter zu denken. […] Es war interessant, zu sehen, dass auch für die Lehrenden auf einmal eine Interaktion entstand, die es vorher nicht gegeben hat.“ Die Absolventinnen Stefanie Nothofer und Elisabeth Schröder schilderten ihre Pionierarbeit in Sachen Studierenden-Selbstverwaltung und sprachen über einen großen Gestaltungsspielraum. Sie berichteten vom guten, konstruktiven und wertschätzenden Miteinander zwischen Studierenden und Lehrenden an der Medizinischen Fakultät, die so manche Herausforderung erleichtert habe. Die Live-Musik zur Gesprächsrunde kam von Klaus Wladar, Lehrbeauftragter für Gitarre am Leopold Mozart College of Music der Universität Augsburg und seinem Gitarren-Trio. Inzwischen sind 17 Folgen des Podcasts „UniA Research to go“ erschienen – die Vielfalt der Themen reicht von Klimaforschung über Umweltmedizin, KI, Lehrerbildung bis hin zu Geschichte und Recht. Ebenso abwechslungsreich wie das Fächerprofil der Universität Augsburg eben. Gastgeberin ist die Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel.
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Die Hörfunkjournalistin Diana Smikalla interviewte im Rahmen der Gesprächsrunde am 4. Dezember 2025 die Universitätspräsidentin, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, die Dekanin der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Martina Kadmon, und den Studiendekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Thomas Rotthoff. Und auch zwei Absolventinnen dieses ersten Medizin-Jahrgangs, Stefanie Nothofer und Elisabeth Schröder, erzählten von ihren Erfahrungen.Über die Chancen und Herausforderungen von gemeinsamer Pionierarbeit
Prof. Dr. Martina Kadmon gab als Gründungsdekanin einen Einblick in die Organisationsarbeit, die zum Aufbau der Medizinischen Fakultät geleistet werden musste. Sie sprach über das Neuland, das dabei betreten werden musste und über die Herausforderung, die richtigen Fachleute zu gewinnen: „Man braucht Menschen um sich, die bereit sind, einen solchen Veränderungsprozess mitzumachen – und die gleichzeitig die Kompetenz haben.“Wertschätzendes Miteinander prägt ersten Jahrgang
Elisabeth Schröder ist aus Berlin zum Medizinstudium nach Augsburg gekommen. Als gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin war für sie unter anderem der von Anfang an gelebte klinische Bezug und das nicht zu absolvierende Physikum im Modellstudiengang Humanmedizin ausschlaggebend für ihre Entscheidung für den Studienort. Nach ihrem Studium und der Promotion, die im Moment läuft, möchte sie in die Praxis starten – allerdings wieder nördlich des „Weißwurstäquators“.
Stefanie Nothofer kommt aus der Region Augsburg, für sie waren zunächst der Heimatbezug und der Charakter des Modellstudiengangs entscheidend für ihren Studienbeginn an der Universität Augsburg. Ihren weiteren Weg plant sie in der Wissenschaft mit Promotion und eventueller Habilitation. Ab Januar arbeitet sie als Weiterbildungsassistentin in der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Augsburg.
Direkt zur Podcast-Sonderfolge gelangen Sie hier: https://www.uni-augsburg.de/de/uni-medien/podcasts-der-universitat-augsburg/unia-research-to-go/
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