Viermetz-Wissenschaftspreis 2025 für Dr. Lars Wietschel

Der Wirtschaftsingenieur Dr. Lars Wietschel erhält den 17. Wissenschaftspreis der Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 2006 an der Universität Augsburg für herausragende wissenschaftliche Leistungen innerhalb der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät vergeben.

Dr. Lars Wietschel ist Akademischer Rat auf Zeit am Lehrstuhl für Production & Supply Chain Management und Mitarbeiter des Resource Lab der Universität Augsburg  und forscht zu Fragen des Managements natürlicher Ressourcen.

Ludwig Schmid, Dr. Lars Wietschel, Prof. Dr. Peter Welzel, Prof. Dr. Robert Nuscheler bei der Verleihung des Viermetz-Wissenschaftspreis 2025. © Universität Augsburg

Seine Publikationen verbinden die Analyse von Verfügbarkeit und effizienter Nutzung natürlicher Ressourcen mit dem Ziel, nachhaltige Entwicklung zu fördern. Dabei arbeitet er mit datenbasierten Methoden, die unterschiedliche Ziele zusammen betrachten – etwa ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Trotz seiner noch jungen wissenschaftlichen Laufbahn verfügt er bereits über eine beachtliche Zahl an Publikationen in internationalen Fachzeitschriften, die häufig zitiert werden.

Neben seiner Forschung verfügt Wietschel über umfangreiche Erfahrung in der universitären Lehre. Er gestaltet und hält Vorlesungen sowie Seminare auf Bachelor- und Masterniveau. Inhaltlich geht es dabei unter anderem darum, wie sich Entscheidungen treffen lassen, wenn mehrere Ziele gleichzeitig berücksichtigt werden müssen. Im Oktober 2025 organisierte er zudem eine internationale Summer School zu „Systemic Risks“ in Split (Kroatien), die gemeinsam mit mehreren europäischen und außereuropäischen Universitäten durchgeführt wurde.

Mit seinem Engagement in Forschung und Lehre trägt Dr. Lars Wietschel zur Profilierung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg bei.

Wissenschaftspreis der Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung

Im Jahr 2006 beschloss das Kuratorium, einen Wissenschaftspreis der Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung zur Stärkung des Profils der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg zu stiften. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Hintergrund ist, dass herausragende wissenschaftliche Leistungen in einer zunehmend ausdifferenzierten Forschungslandschaft besondere Anerkennung verdienen.

Zu den Kriterien zählen neben Publikationen in national und international besonders stark wahrgenommenen wissenschaftlichen Zeitschriften auch Beiträge zum Lehr- und Forschungsprofil der Fakultät, die Teilnahme an Förderprogrammen sowie die Gestaltung profilierter Lehrangebote. Damit stärkt der Preis sowohl Forschung als auch Lehre an der Fakultät. Fast alle bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger haben einen Ruf an eine Universität erhalten – ein Hinweis auf den hohen Qualitätsanspruch des Viermetz-Wissenschaftspreises.

Die Vorschläge für den Preis kommen aus der Fakultät und werden zunächst in einem internen Verfahren bewertet; auch externe Begutachtende werden einbezogen. Die Jury besteht aus Prof. Dr. Peter Welzel als Vertreter der Universitätsleitung, Prof. Dr. Robert Nuscheler als Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie dem Stiftungsvorstand Dr. Maximilian Viermetz.

Die Preisverleihung, die am 16. Januar 2026 im Rahmen des Neujahrsempfangs der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät stattfand, wurde in Vertretung des kurzfristig erkrankten Stiftungsvorstands Dr. Maximilian Viermetz von Ludwig Schmid, einem der Kuratoren der Stiftung, vorgenommen.

Hintergrund: Die Kurt und Felicitas Viermetz Stiftung

Am 16. Dezember 2003 errichtete das Ehepaar Kurt und Felicitas Viermetz die nach ihnen benannte Stiftung in Augsburg. Stiftungszweck ist die Förderung von Wissenschaft, Kunst und Kultur in Augsburg und Bayerisch-Schwaben sowie die Förderung der deutsch-amerikanischen Beziehungen. In den vergangenen Jahren konnten aus den Erlösen des Stiftungsvermögens zahlreiche Projekte und Initiativen unterstützt werden.

Die Entscheidungen trifft ein vierköpfiges Kuratorium. Ihm gehören – nach dem Tod des Stifterehepaares – an: Dr. Maximilian Viermetz und Caroline Viermetz (Stiftungsvorstände) sowie Ludwig Schmid und Andreas Hillreiner. Die Stiftung will mit ihren Fördermaßnahmen nicht die öffentliche Hand ersetzen, sondern diese ergänzen und nach dem Prinzip des „matching gift“ weitere Förderer ermutigen.

mh

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