Lange Nacht der Wissenschaft - die Nacht, die klüger macht

Die Lange Nacht der Wissenschaft findet am Samstag. 4. Juli 2026 von 18:30 bis 23 Uhr an verschiedenen Veranstaltungsorten im Herzen Augsburgs statt. Mehr als 50 leicht verständliche Vorträgen und Vorführungen werden an den Standorten Rathaus, Stadtbücherei, Leopold Mozart College, Welterbe-Infozentrum und Maximilianmuseum geboten. Auch eine KinderUni-Vorlesung steht auf dem Programm.

© Universität Augsburg

Die Lange Nacht der Wissenschaft ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Augsburg, der Universität Augsburg und der Technischen Hochschule Augsburg. Eröffnet wird die Veranstaltung um 18:30 Uhr auf dem Ernst-Reuter-Platz vor der Stadtbücherei von Oberbürgermeister Dr. Florian Freund, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg, und Prof. Dr. Dr. h.c. Gordon Thomas Rohrmair, Präsident der Technischen Hochschule Augsburg.

Den Auftakt im Wissenschaftsprogramm macht um 18:45 Uhr der Science Slam auf der Bühne vor der Stadtbücherei Augsburg.

OB Dr. Florian Freund: „Spannende Einblicke in brandaktuelle Forschungsfelder“
„Die Lange Nacht der Wissenschaft geht in die vierte Runde und eröffnet auch dieses Jahr wieder spannende Einblicke in verschiedene Forschungsbereiche. Ob KI oder Klimaschutz, mit unterhaltsamen und kreativen Formaten machen Lehrende, Forschende und Studierende auch komplexe Themen für alle greifbar und verständlich. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von der Welt der Wissenschaft inspirieren“, so Oberbürgermeister Dr. Florian Freund.

Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel: „Verantwortungsvoller Umgang mit KI“
„Ich freue mich sehr, dass wir das große Spektrum unserer Forschungen in der Augsburger Innenstadt präsentieren können. Wer forscht, begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Neugierige Reisegefährtinnen und -gefährten sind dabei stets willkommen“, erklärt Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin der Universität Augsburg. Künstliche Intelligenz werde nicht nur in Bezug zur Medizin und zur Produktionstechnologie vorgestellt, sondern es werde auch danach gefragt, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit KI aussehen könne.

Prof. Dr. Dr. Gordon Thomas Rohrmair: „Lösungen für Zukunftsfragen“
Prof. Dr. Dr. h.c. Gordon Thomas Rohrmair, Präsident der Technischen Hochschule Augsburg, sagt: „Der Transfer unserer Forschung in die Stadtgesellschaft liegt uns sehr am Herzen. Unsere Forscherinnen und Forscher arbeiten an Lösungen für Zukunftsfragen, die uns alle betreffen. Wir freuen uns darauf, mit Bürgerinnen und Bürgern darüber ins Gespräch zu kommen.“ Dabei gehe es beispielsweise um nachhaltige Baustoffe, Roboter und Mensch-Maschine-Interaktion oder um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der industriellen Produktion. 

KinderUni „Das Autsch-Gefühl“

Erstmals gibt es bei der Langen Nacht der Wissenschaft mit der KinderUni einen Vortrag, der sich speziell an Kinder zwischen 8 und 12 Jahren richtet. Im Innenhof des Leopold Mozart College of Music erklärt Prof. Dr. Miriam Kunz von der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg ab 20 Uhr auf kindgerechte Weise, wie Schmerz entsteht und im Gehirn verarbeitet wird. 

Von Forscherinnen und Forschern der Universität Augsburg werden unter anderem folgende Vorträge angeboten:

 

  • AirTrack-Tram – Mobile Luftqualitätsmessung im Stadtgebiet Augsburg. Wie sauber ist die Luft in unseren Straßen – und wie verändert sie sich im Tagesverlauf? Prof. Dr. Michael Bittner stellt ein System zur Messung der Luftqualität vor, das seit drei Jahren von Studierenden der Universität Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt wird.
  • Von der Bioprobe zur persönlichen Krebstherapie: Der Mediziner Prof. Dr. Rainer Claus gibt Einblicke in die spitzenmedizinische Forschung am Tumor Centrum des Universitätsklinikums Augsburg
  • Neurodermitis, Allergien und die Medizin der Zukunft: Vortrag der bekannten Umweltmedizinerin Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, die den Lehrstuhl für Umweltmedizin an der Universität Augsburg inne hat.
  • Fusionsforschung – Die Sonne auf die Erde holen: Vortrag von Prof. Dr. Ursel Fantz, die Einblicke in die Fusionsforschung im Kontext des größten internationalen Projekts ITER gibt, das die wissenschaftliche und technische Machbarkeit der Fusion als künftige Energiequelle demonstrieren soll.

Weitere Informationen und das komplette Programm sind auf der Website zu finden:


Alle Infos zur Langen Nacht der Wissenschaft 2026

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