Pop-up-Store der Universität Augsburg zieht positive Bilanz

Nach zwei erfolgreichen Wochen hat der Pop-up-Store ./uni.hello_aux der Universität Augsburg in der Annastraße seine Türen geschlossen. Mit interaktiven Exponaten, Vorträgen, Mitmachangeboten und Schulprogrammen brachte die Universität Informatik und Künstliche Intelligenz direkt in die Augsburger Innenstadt. Hunderte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, aktuelle Forschung kennenzulernen und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.

 

Prof. Dr. Pascal Lenzner vom Lehrstuhl für Theoretische Informatik bei seinem Vortrag im Schulprogramm des Pop-Up-Stores ./uni.hello_aux. © Universität Augsburg

„Universitäten müssen Forschung nicht nur betreiben, sondern auch verständlich vermitteln und den Austausch mit der Gesellschaft suchen. Formate wie unser Pop-up Store stärken den Dialog zwischen Universität und Stadtgesellschaft und machen Forschung unmittelbar erlebbar", fasst Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel zusammen.

„Die große Resonanz auf den Pop-up-Store hat gezeigt, wie groß das Interesse der Menschen an Wissenschaft ist – gerade dann, wenn wir Forschung dort zugänglich machen, wo sie ihren Alltag verbringen. Wir möchten Wissenschaft nicht nur vermitteln, sondern mit den Menschen ins Gespräch kommen. Dass uns dies in den vergangenen zwei Wochen so gut gelungen ist, freut mich sehr", sagt Prof. Dr. Pascal Lenzner, Professor für Theoretische Informatik der Universität Augsburg.

 

Ein Filmteam dreht im Pop-up-Store der Universität Augsburg © Universität Augsburg

Mitmachen, ausprobieren, ins Gespräch kommen

Der Store entwickelte sich schnell zu einem gut besuchten Treffpunkt in der Innenstadt. Besonders stark besucht war das zweite Wochenende: Allein am Samstag informierten sich mehr als 300 Besucherinnen und Besucher im Pop-up-Store.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Mitmachen. Die Gäste konnten unter anderem eine Augmented-Reality-Sandbox ausprobieren, einen Informatik-Escape-Room erkunden sowie verschiedene Spiele und Rätsel testen. Eine Mitmachstation erklärte anschaulich den Aufbau eines Computers.

Gut besucht: Der Pop-Up-Store ./uni.hello_aux in der Augsburger Innenstadt © Universität Augsburg

Umfangreiches Programm für Schülerinnen und Schüler

Auch das begleitende Veranstaltungsprogramm stieß auf großes Interesse. In acht Fachvorträgen präsentierten Forschende der Universität aktuelle Themen aus Informatik, Künstlicher Intelligenz, Medizin, Cybersicherheit sowie Klima- und Energieforschung. Ein besonderer Höhepunkt war die Veranstaltung mit dem renommierten Fotografen Daniel Biskup, die zahlreiche Gäste anzog.

Für Schulklassen wurden an vier Vormittagen eigene Programme angeboten. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sechs bis elf erhielten einen anschaulichen Zugang zu Informatik, algorithmischem Denken und digitalen Technologien.

Ungezwungene Begegnungen für lebendigen Austausch

„Die Erfahrungen mit unseren Pop-up-Stores in der Annastraße zeigen, welches Potenzial dieses Format hat. Es erreicht Menschen, die sonst vielleicht nie eine Universität besuchen würden – genau darin liegt seine besondere Stärke. Viele Passantinnen und Passanten bleiben spontan stehen, probieren Exponate aus und kommen mit unseren Forschenden ins Gespräch. Diese ungezwungenen Begegnungen machen Wissenschaftskommunikation lebendig und schaffen eine Verbindung zwischen Universität und Stadtgesellschaft“, sagt Manuela Rutsatz, Leiterin der Stabsstelle Kommunikation und Marketing.

Inhaltlich getragen wurde der Pop-up-Store von zahlreichen Einrichtungen der Universität Augsburg. Beteiligt waren unter anderem Forschende und Mitarbeitende aus der Theoretischen Informatik, der Softwaremethodik und verteilten Systemen, der Computerlinguistik, der Medizinischen Informatik, der Cybersecurity, den Multimodalen Energiesystemen sowie dem Centre for Future Production (CFP).

Rätsel gelöst, Schatztruhe geöffnet - eines der Exponate aus dem Pop-up-Store © Universität Augsburg

Die Konzeption und Umsetzung des Pop-up-Stores erfolgte in enger Zusammenarbeit der Stabsstelle Kommunikation und Marketing mit den beteiligten Lehrstühlen und Einrichtungen der Universität Augsburg, hierzu gehören auch das DLR_School_Lab sowie die Zentrale Studienberatung. Die Projektleitung lag bei Tobias Büchler, der gemeinsam mit dem Team der Stabsstelle die organisatorische Umsetzung und die Koordination des zweiwöchigen Programms verantwortete. Aufseiten der Informatik war Prof. Dr. Pascal Lenzner von der Theoretischen Informatik einer der Hauptorganisatoren und wirkte maßgeblich an der Programmgestaltung mit. Eng in die inhaltliche und organisatorische Ausgestaltung eingebunden waren außerdem Dr. Julia Thurner-Irmler vom DLR_School_Lab der Universität Augsburg und Matthias Binapfl, Wissenschaftsmanagement und wissenschaftliche Koordination am Lehrstuhl für Biomedizinische Informatik.

 

Bildjournalist Daniel Biskup im Gespräch mit Universitätspräsidentin Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel © Universität Augsburg

Medienkontakt

Dr. Manuela Rutsatz
Pressesprecherin, Leitung
Stabsstelle Kommunikation & Marketing

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