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Promotion/Graduiertenschule


Die Promotion ist eine Weiterqualifizierung in der wissenschaftlichen Laufbahn durch einen schriftlichen Beitrag zum Fortschritt in der Wissenschaft (Dissertation) und eine mündliche Prüfung (Disputation).

Die schriftliche Arbeit wird von einem Hochschullehrer ("Doktorvater" oder "Doktormutter") betreut. Eine Betreuung muss selbst gesucht werden. Das traditionelle System der individuellen Doktoranden-Betreuung wird an manchen Fakultäten ergänzt durch eine Graduiertenschule. Innerhalb von 2 Jahren nach Bestehen der mündlichen Prüfung muss die Dissertation in einer Auflage von 150-200 Exemplaren veröffentlicht werden. Nach erfolgreicher Promotion verleiht die Fakultät den akademischen Grad eines "Doktor" ("Dr.").

Die Allgemeine Promotionsordnung beschreibt, welche Bedingungen für den Erwerb eines Doktor-Titels zu erfüllen sind. Die Fachpromotionsordnungen regeln die Zulassungsbedingungen in den einzelnen Fakultäten.

Grundsätzlich können Universitätsabsolventen mit einem guten oder sehr guten Abschluss auf Master-, Magister-, Diplom- oder Staatsexamensniveau (Jura, Lehramt Gymnasium)  promovieren. Absolventen kürzerer Staatsexamensstudiengänge (Lehramt Grund-, Haupt-, Realschule; Regelstudienzeit: 7 Semester) werden  für eine Zulassung zur Promotion vom Promotionsauschuss zusätzliche Leistungsnachweise auferlegt. Ein Bachelorabschluss ist für eine Zulassung zur Promotion nicht ausreichend. Absolventen von Fachhochschulen (Hochschulen für angewandte Wissenschaften) werden nur mit überdurchschnittlich gutem Studienabschluss zur Promotion an Universitäten zugelassen.

Eine Immatrikulation in ein Promotionsstudium (max. 6 Semester) erfolgt, wenn der betreuende Hochschullehrer die Promotionsabsicht bestätigt. Zuständig ist die Studentenkanzlei der Universität Augsburg.
Finanziert werden kann eine Promotion z.B. durch wissenschaftliche Mitarbeit an einem Lehrstuhl oder über spezielle Promotionsstipenden.