Rouven Kaiser mit eigener Session und Impuls auf der DGSW-Jahreskonferenz 2026
Die erste Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Spielwissenschaft brachte an der Hochschule Darmstadt Forschende, Lehrende und Praktiker:innen aus unterschiedlichen Bereichen der Spielwissenschaft zusammen. Im Rahmen der Konferenz leitete Rouven Kaiser, vom Lehrstuhl für urbane Klimaresilienz, die Session „KI in der Lehre – Wie verändert KI die spielwissenschaftliche Ausbildung?“. In seinem Impuls stellte Rouven Kaiser die KI-Handreichung des Instituts für Geographie der Universität Augsburg vor. Diese etabliert Vertrauen, Kompetenzorientierung, Verantwortung und Transparenz als zentrale Leitprinzipien für einen reflektierten Umgang mit generativer KI in der Hochschullehre. Die anschließende Diskussion übertrug diese Perspektive auf die Spielwissenschaft und die Ausbildung in spielwissenschaftlichen Studiengängen. Im Mittelpunkt standen Fragen nach veränderten Kompetenzanforderungen, geeigneten Prüfungsformen und der Rolle von KI in kreativen, technischen und wissenschaftlichen Arbeitsprozessen. Dabei zeigte sich, dass KI in der Lehre nicht nur als Werkzeug, sondern auch als Gegenstand gemeinsamer Aushandlung verstanden werden muss. Die Session machte deutlich, dass das Denken in pauschalen Verboten oder Freigaben durch die Suche nach transparenten, verantwortungsvollen und kompetenzorientierten Umgangsformen mit KI ersetzt werden muss.