Netzwerke

eBusiness-Lotse Schwaben

Projektstart: 01.10.2012

 

Projektende: 30.09.2015

 

Projektträger: BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie)

 

Projektverantwortung vor Ort: Prof. Dr. Bernhard Bauer

 

Beteiligte WissenschaftlerInnen der Universität Augsburg:

Peter Rosina, M.Sc.

Christoph Etzel, M.Sc.

 

 

Zusammenfassung

Die zunehmende Implementierung von IKT-Lösungen in den Arbeitsabläufen und Unternehmensprozessen, immer kürzere Produktzyklen sowie das hohe Tempo bei technischen Innovationen stellen vor allem kleinere Unternehmen vor große Herausforderungen. Sie verfügen häufig nicht über hinreichende finanzielle, zeitliche und personelle Ressourcen, um eine adäquate IT-Kompetenz und -Infrastrukturen aufzubauen. Um Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Wettbewerbsposition zu unterstützen, wurde das neue Kompetenzzentrum eBusiness-Lotse Schwaben geschaffen. Aufgabe des eBusiness-Lotsen ist es, Unternehmen für den effizienzsteigernden Einsatz von IKT-Anwendungen zu sensibilisieren, diese zielgerichtet einzusetzen und Geschäftsprozesse durchgehend zu digitalisieren. Durch entsprechenden Wissenstransfer, praxisrelevante Informationen und fachkundige Hilfestellungen unterstützen eBusiness-Lotsen interessierte Unternehmen bei der Auswahl und dem Einsatz passender IKT-Lösungen.

 

 

Links

Perspectives 4 You

Projektstart: 01.01.2014

 

Projektträger: Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi)

 

Projektverantwortung vor Ort: Prof. Dr. Bernhard Bauer

 

Beteiligte WissenschaftlerInnen der Universität Augsburg:

Thomas Franke
Viktoria Franke

 

 

Zusammenfassung

Kooperation und Networking: Aus der Not eine Tugend machen. Der Markt für Eingebettete Systeme (ES) ist im Wesentlichen gekennzeichnet durch das Fehlen von standardisierten Produkten und Dienstleistungen, wie sie für PC-Systeme bereits seit Jahren etabliert sind. Das betrifft alle Ebenen ausführbarer Software-Systeme inklusive Hardwareentwicklung, Hardware/ Software- Co-Design und neuerdings auch im zunehmenden Maße mechanische Systeme (Mechatronik). Dies führt dazu, dass überwiegend proprietäre Produkte und Lösungen stets aufs Neue entwickelt und implementiertwerden müssen. Die Entwicklung eigener Produkte (z.B. SW-Baukästen zur Unterstützung eigener Dienstleistungen) ist aus eigenen Mitteln für viele KMU nicht zu leisten. Daher bestimmen große multinationale Unternehmen das Angebot und damit die Preisfindung. Darüber hinaus ist es z.B. für kleine und mittlere Anlagenbauer kaum erschwinglich, komplexe SW- und HW-Lösungen durch externe Dienstleister realisieren zu lassen. Systematische Ansätze für Innovationsmanagement und Schulung fehlen oft bei KMUs. Zitat_1Diese wettbewerbsverzerrende Situation kann nur dadurch überwunden werden, dass KMUs mit sich ergänzenden Produkten, Kompetenzen und Know-how zusammenarbeiten. So sind diese in der Lage, zusammen integrierte Produkte (gemeinsame Technologieplattform) und Lösungen mit einem gemeinsamen Innovationsmanagement über die komplette Breite, sprich: Hardware und Software für eingebettete und mechatronische Systeme, zu entwickeln, zu produzieren, zu vertreiben und zu schulen. Ziel ist es, mit diesen Produkten Quasi-Standards im Markt für Eingebettete Systeme zu setzen. Zitat von Hauptgeschäftsführer Bitkom Bernhard Rohleder Durch Perspectives4You wird es kleinen und mittleren Unternehmen ermöglicht, ihr Angebot an komplementären Produkten und Dienstleistungen zu bündeln und über ein gemeinsames Innovationsmanagement neue gemeinsame Produkte zu entwickeln. Diese werden gemeinsam am Markt für Embedded Systems platziert und vertrieben. Somit soll durch gemeinsame integrierte Produkte und Dienstleistungen über die Wertschöpfungskette (Produkt, integrierte Produkte, Beratung und Dienstleistung) und Technologiestacks (HW-, SW- und Mechaniktechnologien) das Angebot der Partner erweitert, integriert und um Innovationen und Schulungen ergänzt werden. Zielmarkt sind dabei nicht nur die großen Konzerne, sondern insbesondere auch KMUs.

SE

Elitestudiengang Software Engineering

 

Projektstart: 01.10.2006

 

Projektträger: Elitenetzwerk Bayern

 

Projektverantwortung vor Ort: Prof. Dr. Bernhard Bauer

 

Beteiligte WissenschaftlerInnen der Universität Augsburg:

Prof. Dr. Wolfgang Reif
Prof. Dr. Elisabeth André

 

 

Zusammenfassung

Der Elite-Master-Studiengang kombiniert verschiedene Komponenten: eine wissenschaftliche Fachausbildung auf höchstem Niveau, eine erstklassige überfachliche Ausbildung (Soft Skills), eine studienbegleitende und direkte Einbindung führender Industriepartner aus der Praxis sowie eine internationale Vernetzung mit weltweit führenden High-Tech-Zentren. Dadurch werden die Absolventen in die Lage versetzt werden, Führungs- und Entscheidungsverantwortung in einer sehr innovativen aber risikobehafteten Schlüsseldisziplin wie der Softwaretechnik erfolgreich zu übernehmen. Der Studiengang ist inhaltlich deutlich umfangreicher als reguläre Studiengänge. Er bietet zudem eine Ausbildung in Methoden zur analytischen Modellbildung. Die Fachvorlesungen sind sehr anspruchsvoll und nahe an der Forschung konzipiert. Der Praxisbezug wird durch die direkte Einbeziehung von führenden Industriepartnern in die Lehre hergestellt. Es werden gemeinsame Entwicklungsprojekte definiert, die an den Universitäten und bei den Firmen durchgeführt werden. Ein Highlight ist der Auslandsaufenthalt der Studierenden an international renommierten Hightech-Zentren wie Sophia Antipolis, Tel-Aviv, Cambridge, etc. Die überfachliche Ausbildung erfolgt durch die Einbindung externer Experten aus Wissenschaft und Praxis.

 

 

SE Website

AWACS/AWACS²

Anticipating unWanted behavior in Autonomic Computing Systems

 

Projektstart: 01.01.2007

 

Projektende: 31.12.2010

 

Laufzeit: 24 Monate

 

Projektträger: DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst)

 

Projektverantwortung vor Ort: Dipl.-Inf. Holger Kasinger 

 

Beteiligte WissenschaftlerInnen der Universität AugsburgProf. Dr. Bernhard Bauer

 

Beteiligte WissenschaftlerInnen / Kooperationen: Prof. Dr. Jörg Denzinger (University of Calgary)

 

 

Zusammenfassung

 

AWACS:

Vom Entwickler unbeabsichtigte und nicht vorhersehbare Zustände können selbst-organisierende, emergente und damit autonome Systeme zur Laufzeit dazu veranlassen, durch falsche Selbst-Adaption ein ungewolltes, schädliches Verhalten zu offenbaren. Das AWACS-Projekt hat das Ziel, derartige, kritische Systemzustände während der Laufzeit bereits vor ihrem Auftreten proaktiv zu bestimmen, und das ungewollte Verhalten mittels geeigneter Selbst-Adaptions-Mechanismen zu vermeiden.

 

AWACS²:

Unerwartete und nicht vorhersehbare Situationen zur Laufzeit können selbst einen korrekt funktionierenden Advisor dazu veranlassen, ein selbst-organisierendes emergentes System in zuvor unbekannte Systemzustände zu adaptieren. Auf der einen Seite sind diese unbekannten Zustände gewünscht oder vielmehr noch benötigt, um das System an sich dynamisch ändernde oder unerwartete Situationen anzupassen. Auf der anderen Seite sind diese unbekannten Zustände unerwünscht, falls sie das System zu einem ungewollten Verhalten führen, z.B. ineffiziente Problemlösungen oder gar Systemabstürze. Allerdings schränkt ein Verbieten von unbekannten Zuständen oder eine zu späte Wiederkehr von selbigen die Adaptivität des Systems stark ein, während ein zu langes Verweilen hingegen solch eine Wiederkehr zunichte machen kann. Das Ziel des AWACS² (Anticipating Unwanted behavior in Autonomic Computing Systems) Projekts ist es daher, basierend auf den Ergebnissen des AWACS Projekts, ungewolltes Verhalten zur Laufzeit bereits weit vor seinem Auftreten zu antizipieren um einem Advisor genügend Zeit zu geben, irreführende Adaptionen autonom abwenden oder vermeiden zu können, was die Vertrauenswürdigkeit dieser Systeme fördert. Dazu entwickeln wir ein in den Advisor eingebettetes Testsystem, welches permanent möglicherweise ungünstige Situationen, welche zu unbekannten Zuständen bzw. ungewolltem Verhalten führen, im Vornherein testet und ggf. den Advisor zu dementsprechenden Anpassungen seiner Ratschläge veranlasst.

 

IR-DM

Soft Integrity Rules and Guidelines for Dynamic Models

 

Projektstart: 01.01.2011

 

Projektende: 31.12.2012

 

Laufzeit: 24 Monate

 

Projektträger: DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst)

 

Projektverantwortung vor Ort

Thomas Eisenbarth 

Benjamin Honke

 

Beteiligte WissenschaftlerInnen der Universität AugsburgProf. Dr. Bernhard Bauer

 

Beteiligte WissenschaftlerInnen / Kooperationen: Prof. Dr. Dragan Gašević (Simon Fraser University)

 

 

Zusammenfassung

A topic that is not extensively researched and solved is the definition, tansformation and enactment of soft integrity rules for dynamic models. Complex integrity constraints on business and software engineering process models could facilitate model designers to improve control over running process instances regarding various topics of interest e.g. fine-grained control of temporal constraints of models. Our research aims to enable process model designers to enhance process models by adding complex integrity constraints to process models at design-time that are validated during design-time and evaluated as well as controlled during run-time: Therefore we extend dynamic models, namely notated in graphical languages such as UML activity diagrams, (r)BPMN or SPEM, with soft integrity rules. Moreover, we investigate a way how these rules can be taken into consideration during run-time and what are the consequences and actions if e.g. a soft integrity rule is violated during execution. We elaborate on a model-driven way to transform the different rules from a computational / platform independent layer into executable code (enactment, platform specific model). Then we apply the developed technology in two application domains, namely business processes and their modelling as well as software development processes and their enactment with a special focus on e.g. automotive. Furthermore a prototypical implementation of our work on top of Eclipse JWT and a workflow engine such as Bonita, JBoss or Activiti and an evaluation of the results is performed.

IT-Servicezentrum - Medienserver

Soft Integrity Rules and Guidelines for Dynamic Models

 

Projektstart: 01.10.2006

 

Projektende: 31.12.2010

 

Projektträger: DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)

 

Projektverantwortung vor Ort: Dr. Thomas Stöber

 

Beteiligte WissenschaftlerInnen der Universität Augsburg

Dr. Raphael Romeikat
Dr. Ulrich Hohoff

Dipl.-Inf. Wolf Fischer

Prof. Dr. Bernhard Bauer

 

 

Zusammenfassung

Die Universitätsbibliothek stellt für die an der Universität bislang verteilt vorliegenden Sammlungen von Bilddaten eine einheitliche technische Infrastruktur bereit. Durch diese Infrastruktur werden die Nachteile der dezentralen Datenhaltung hinsichtlich Sichtbarkeit, Hosting und Sicherheit der Daten überwunden. Der Fokus liegt dabei auf Bilddaten (Photographien, Videodaten und anderen Graphikdateien), die in erster Linie für eine interne Nutzung beispielsweise innerhalb der Pressestelle oder einer Einrichtung bestimmt sind. Die zu schaffende technische Infrastruktur soll es Universitätsangehörigen ermöglichen, vorhandene Bilddaten sicher zu archivieren und komfortabel zu verwalten.

 

 

IT-Servicezentrum (ITS)

PHP4Mono - The Mono PHP Compiler

Projektstart: 01.08.2005

 

Projektende: 30.04.2006

 

Projektträger: Google Summer of Code

 

Projektverantwortung vor Ort: Dr. Raphael Romeikat

 

Beteiligte WissenschaftlerInnen der Universität AugsburgProf. Dr. Bernhard Bauer

 

 

Zusammenfassung

Mit dem PHP-Compiler für Mono ist es möglich, Anwendungen für das Microsoft .NET Framework oder die kompatible Open-Source-Implementierung Mono in der Sprache PHP zu entwickeln.

 

Ziel des Projekts ist es, PHP als weitere Programmiersprache für die .NET-Plattform verfügbar zu machen und so die Stärken beider Seiten zu bündeln. Dazu wird ein Compiler entwickelt, der PHP-Skripte ohne Umwege in Common Intermediate Language (CIL), einer standardisierten Zwischensprache übersetzt. Dabei müssen die verwendeten PHP-Sprachkonstrukte exakt mit den Möglichkeiten von CIL nachgebildet werden. Das Ergebnis ist wird in einer ausführbaren Datei (exe) oder einer Programmbibliothek (dll) verpackt.

 

Mit der Sprache PHP auf der .NET-Plattform ergeben sich viele neue Möglichkeiten. Entwickler können PHP nicht mehr nur als Skriptsprache für Webseiten einsetzen, sondern ebenso als vollwertige Programmiersprache für die Entwicklung eigenständiger Anwendungen. Die wichtigen Sprachkonstrukte werden durch die aktelle Version des Compilers bereits unterstützt und die noch bestehenden Lücken nach und nach geschlossen.

 

Ein besondereres Feature ist die Möglichkeit, andere .NET-Assemblies direkt aus dem PHP-Code ansprechen zu können. Auf diese Weise können auch grafischer Oberflächen ohne Umwege in PHP programmiert werden.

 

PHP4Mono ist ein Open-Source-Projekt, wird von SourceForge gehostet und steht unter der GNU General Public License. Weitere Informationen, ein Tutorial und eine Auflistung der bereits realisierten und noch geplanten Features sind auf der Website von PHP4Mono nachzulesen.

 

 

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