Tagung: Umwelt und Gesundheit
Menschen sind verschiedensten Einflüssen aus der Umwelt ausgesetzt, die die Gesundheit und das Wohlbefinden beeinträchtigen können. Diese schädlichen Umwelteinflüsse werden nicht zuletzt durch den Klimawandel perspektivisch zunehmen, zum Beispiel durch Extremwetterereignisse wie Dürren und Hitzewellen oder die Verbreitung vektorübertragener Krankheiten. Die WHO bezeichnet den Klimawandel als „die größte Gesundheitsbedrohung für die Menschheit“. Dieser Konnex von Umwelt und Gesundheit wird bereits seit den Anfängen des Umweltrechts durch das Recht und die Rechtswissenschaft adressiert. Umweltrechtliche Klagen stützten sich zumeist auf die Schutzpflicht für das Recht auf Leben und Gesundheit aus Art. 2 Abs. 2 GG und bewirkten eine zunehmende „Vergesundheitlichung“ des Umweltschutzes. In jüngerer Zeit ist jedoch ein Paradigmenwechsel erkennbar: Es erfolgt eine Erweiterung des zeitlichen, räumlichen und personellen Bezugspunkts des Umwelt- und Klimaschutzes. Damit rückt die Untrennbarkeit der Gesundheit von Mensch und Natur ein erweitertes Gesundheitsverständnis in den Fokus des Rechts, wie es auch im Gesundheitsbegriff der WHO angelegt ist. Diese Entwicklungen sollen im Rahmen der Tagung aus der Perspektive eines Rechts auf eine gesunde Umwelt näher beleuchtet werden, wofür die gesundheitsrechtliche und die umweltrechtliche Perspektive zusammengeführt werden. 28.05.2026 Goethe-Universität Frankfurt/Campus Westend Es wird kein Tagungsbeitrag erhoben.
E-Mail:
sina.fontana@jura.uni-augsburgjura.uni-augsburg.de ()
Vom Gesundheitsschutz durch Umweltrecht zum Recht auf eine gesunde Umwelt
Termin:
Veranstalterinnen:
Veranstaltungsort:
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
IG-Farben-Nebengebäude, Raum: NG 2.701Anmeldung & weitere Informationen:
Bitte melden Sie sich bis 17.05.2026 über
sekretariat.kiessling@jura.uni-frankfurt.de zur Veranstaltung an.
Flyer [PDF]
Kontakt zum beteiligten Lehrstuhl: