Buchreihe Theologie des geistlichen Lebens

Vaticanum II Konzilsvers Rom 1964, doku. von Anton Kolb (Graz)

Die allgemeine Berufung zur Heiligkeit gehört zweifelsohne zu den "vergessenen Themen" des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die schwache Rezeption dieser Lehre steht allerdings im Gegensatz zu ihrer Bedeutung, denn schließlich handelt es sich dabei um den "Angelpunkt" der Dogmatischen Konstitution über die Kirche Lumen gentium (Kardinal Kurt Koch). Um die ganze Tragweite dieser in pastoraler Diktion dargelegten Lehre zu begreifen, muss sie in der kontextuellen Hermeneutik des gesamten Konzilskorpus gelesen werden. Erst in dieser Sichtweise erschließt sich die elementare Bedeutung, die der allgemeinen Berufung zur Heiligkeit für alle Stände der Kirche zukommt.

Stefan Würges, Priester und Mitglied der Gemeinschaft Diener Jesu und Mariens, wurde an der Universität Augsburg promoviert und ist in Belgien tätig.

 

Erschienen im LIT-Verlag Münster, 2018

erworben bei shutterstock, Fotograf: PLRANG ART (lizenzfr.)

Wellness kann gut mit dem christlichen Glauben verbunden werden. Denn für beide ist das Wohlbefinden und Wohlgefallen der Menschen sehr wichtig (Lk 2,14). Gott hat seine Schöpfung den Menschen auch zum dankbaren Genießen anvertraut. Von Wellness werden sieben Handlungsfelder für die kirchliche Praxis abgeleitet: spirituelle Wanderung, Stilleübung im Religionsunterricht, Meditation im Thermal-Römerbad, Gottesdienst Auszeit, Anregungen für schöne Gottesdienste und Kirchenräume, Dialogreihe Impuls am Berg und das näfäsch-Hotel als Raum für Balance und Lebensfreude.

Uwe Träger ist Pfarrer und Tourismusseelsorger in der ev. Pfarrgemeinde A.B. Wiedweg-Bad Kleinkirchheim im österreichischen Kärnten.

 

Erschienen im LIT Verlag Münster, 2018

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