Was ist das und wozu ist es nützlich

Die Entwicklungsfelder Lehre sind ein Modell zur Orientierung im Rahmen der Weiterentwicklung für alle in der Lehre tätigen Personen.

 

Fünf Felder

  1. Sie selbst: Eigene Rollen: Identifikation & Integration

  2. das eigentliche Lehren und Prüfen: Lehrhandeln

  3. das System und der Rahmen: Systembezogenes Lehren & Lernen

  4. die Organisation, Durchführung und Entwicklung: Bildungsmanagement

  5. die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Lehren und Lernen: Wissenschaft & Forschung 

 

Wozu

  • Selbsteinschätzung & Reflexion
  • ganzheitlicher Blick & blinde Flecken
  • Entwicklungsmöglichkeiten & Potential
© Team Medizindidaktik & Qualifikation für Lehre (2020)

Das Modell „Entwicklungsfelder Lehre“ der Medizindidaktik Augsburg

Basis für das Modell sind aktuelle Frameworks, (Kompetenz-)Modelle und Kataloge für medizin- und hochschuldidaktische Lehrende. 

Aufbau

Äußerer Rahmen (Kontext) 

  • Fakultät,
  • Universität,
  • Klinische Praxis
  • Gesellschaft

Innerer Rahmen

  • spezifisches Fachwissen
  • unabhängig von medizindidaktischer Qualifikation
  • Basis für die Tätigkeit in der Lehre in den Gesundheitsberufen
Entwicklungsfelder Lehre – Medizindidaktik Augsburg. Härtl, A., Team Medizindidaktik (Stand 21.03.2020) © Universität Augsburg

Fünf Entwicklungsfelder

 

Sie als Person stehen im Fokus – dazu gehört u.a.:

  • eigene Rollen identifizieren (z.B. Teamleitung, Rollenmodell, Lernbegleiter*in, Mentor*in, …)
  • Integration der Rollen in Ihre professionelle Tätigkeit
  • Weiterentwicklung von bestimmten Fähigkeiten für die verschiedenen Rollen (z.B. Rhetorik, Reflexion, Feedback, …)

Agieren in Lehrkontext (online und in Präsenz) – dazu gehört u.a.

  • Lehr- und Prüfungsentwicklung und -konzeption
  • Lehrformate und – methoden
  • Prüfungsformate und -methoden
  • Analyse von Lehrsituation
  • Methodenkompetenz im Lehren und Prüfen
  • Selbstevaluation

Agieren in Kenntnis der systembezogenen Aspekte – dazu gehört u.a.:

  • Ordnungen und Gesetze (z.B. Prüfungsordnung, Approbationsordnung, …)
  • Zusammenarbeit von verschiedenen Bereichen (z.B. UKA und Universität)
  • Gremienarbeit
  • Aktuelle politische Entwicklungen (z.B. Masterplan 2020, NKLM)
  • Organisationsbereiche und -einheiten der eigenen Fakultät

Projektmanagement in der Lehre – dazu gehört u.a.:

  • Ressourcen kennen und beachten
  • Projektmanagement Prozesse
  • Organisation der Lehre im eigenen Bereich
  • Prozesse für Prüfungserstellung und -durchführung

Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit lehrbezogenen Themen – dazu gehört u.a.:

  • wissenschaftlicher Austausch über Lehren-Lernen-Prüfen
  • Evidenzbasierung des eigenen Lehrhandelns
  • eigene Lehrprojekte wissenschaftlich begleiten
  • neue Konzepte entwickeln
  • „forschendes Lehren“

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