KiNoa
KiNoa: Versorgung von Kindern mit Behinderung in der Kindernotaufnahme (KiNoa)
Hintergrund
Kinder mit Behinderung sind häufiger auf eine Behandlung in der Notaufnahme angewiesen als Kinder ohne eine Behinderung. Verschiedene Berichte zeigen, dass Kinder mit Behinderung dabei häufig mit besonderen Herausforderungen und Diskriminierungen konfrontiert werden. Dennoch ist über die konkrete Versorgungssituation von Kindern mit Behinderung in Notaufnahmen bis dato wenig bekannt – sowohl international als auch in Deutschland.
Das Ziel des Projekts KiNoa ist es daher, besser zu verstehen, welchen Problemen und Herausforderungen Kinder mit Behinderung in der Notaufnahme begegnen.
Vorgehen
In Zusammenarbeit mit der Interdisziplinären Kindernotaufnahme Augsburg werden zwei Teilprojekte durchgeführt:
Teilprojekt 1:
Um einen Überblick über den aktuellen Versorgungsbedarf zu gewinnen, wird retrospektiv erfasst, wie viele Kinder mit Behinderungen in der Kindernotaufnahme vorstellig werden und welche Vorerkrankungen und akuten Vorstellungsgründe sie haben.
Teilprojekt 2:
Um konkrete Probleme und Herausforderungen in der Versorgung von Kindern mit Behinderung in der Notaufnahme zu identifizieren, werden Einzelinterviews mit ärztlichem und pflegerischem Fachpersonal in der Notaufnahme und Eltern von Kindern mit Behinderung durchgeführt.
Rekrutierung
Die Rekrutierung für die Interviews hat begonnen.
Die Interviews dauern 45-60 Minuten. Der Ort kann individuell vereinbart werden.
Eine Online-Teilnahme ist möglich.
Sie können sich unter folgendem Link für die Interviews anmelden:
Sie können sihc außerdem sowohl für die Anmeldung auch als für Rückfrage gerne bei Antonia Scheffel melden.
Kontaktperson
Antonia Scheffel (antonia.scheffel@med.uni-augsburg.de)
Telefon: 0821 400 - 8587