Schmerzveränderungen bei Frontotemporaler Demenz
In dieser Kooperationsstudie mit der Ambulanz für Frontotemporale Demenz an der Uniklinik Ulm untersuchen wir, ob sich die Schmerzempfindung bei Menschen mit Frontotemporalen Demenz verändert.
Es gibt Hinweise darauf, dass Menschen mit frontotemporaler Demenz Schmerzen möglicherweise weniger intensiv erleben, beziehungsweise eine verminderte Schmerzunempfindlichkeit entwickeln. Dies kann im Alltag eine wichtige Rolle spielen, etwa bei der Erkennung von Verletzungen oder Erkrankungen. Die bisherigen Erkenntnisse beruhen jedoch überwiegend auf Einzelfallbeobachtungen und es fehlen bislang systematische wissenschaftliche Untersuchungen hierzu.
In dieser Studie wollen wir untersuchen, ob und wie sich das Schmerzempfinden bei Menschen mit frontotemporaler Demenz verändert, um langfristig die Versorgung und Behandlung von Patienten mit frontotemporaler Demenz zu verbessern.
Die Studie wird von unserem Lehrstuhl in Kooperation mit der Ambulanz für frontotemporale Demenz der Uniklinik Ulm durchgeführt.
Was erwartet Sie in der Studie?
Die Studienteilnahme erfolgt in Kombination mit der regulären Kontrolluntersuchung in der Ambulanz in Ulm und dauert etwa 20 Minuten.
Während der Untersuchung werden die Studienteilnehmer gebeten:
- kurze Fragebögen auszufüllen,
- leicht schmerzhafte Kälte- und Druckreize zu bewerten, um die Schmerzsensitivität zu erfassen (die Reize sind gut verträglich und nicht schädigend),
- sowie eine kurze körperliche Übung zu absolvieren
Aufwandsentschädigung?
Als Aufwandsentschädigung erhalten alle Teilnehmenden 40 €.
Die Studienteilnahme ist freiwillig und kann jederzeit abgebrochen werden.
Für weitere Fragen oder zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns gerne:
E-Mail: FTDundSchmerz@med.uni-augsburg.de