Projekt pferdegestützte Therapie am BKH gewinnt Posterpreis auf dem diesjährigen DGPPN Kongress!
Aversive Kindheitserfahrungen sind ein Risikofaktor für die Entwicklung einer psychischen Erkrankung, sie erhöhen das Risiko für Suizidalität und können den Behandlungsverlauf erschweren. Pferdegestützte Therapie zeigt positive Auswirkungen auf eine Vielzahl psychopathologischer Parameter, z.B. zwischenmenschliche Interaktion und Beziehungen, emotionale und soziale Kompetenzen Verbesserung des Selbstwerts und der Lebensqualität sowie Reduktion depressiver Symptomatik. Noa Hartmann hat sich mit ihrem Promotionsprojekt mit der Frage beschäftigt, ob sich durch eine pferdegestützte Therapie die Selbstwirksamkeit (SWE-Wert) der teilnehmenen Patienten verbessern kann. Ebenso untersuchte sie, ob die Intervention bei Patienten mit traumatisierenden Erfahrungen zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität, der Emotionsregulation, der Achtsamkeit und des allgemeinen Funktionsniveaus führen kann.Promotionsprojekt: Auswirkungen pferdegestützter Therapie auf die Selbstwirksamkeit von Patientinnen mit aversiven Kindheitserfahrungen