In den Modulen des ersten Studienabschnitts (Jahr 1 und 2) werden naturwissenschaftliche Grundlagenfächer und klinisch relevante Inhalte in fächerübergreifenden Organ- oder systembasierten Modulen miteinander verknüpft:

 

  • Bewegung (Grundlagen, Motorik, Atmung, Herz-Kreislauf-System)
  • Gleichgewicht (Funktion innerer Organe, Physiologische Funktionen)
  • Kontakt (Sinnesorgane, Nervensystem, Psychologie, Soziologie, Immunologie, Mikrobiologie)
  • Perspektiven (Patientenperspektive, Systemperspektive, Hospitationen in Einrichtungen des Gesundheitssystems außerhalb des Krankenhauses
  • Leben und Sterben (Präparierkurs, Entwicklung, Prävention, große Volkskrankheiten, Geriatrie, Intensivmedizin, Sterben)

 

Ab dem 3. Studienjahr werden die beiden Longitudinalkurse dann verstärkt mit klinisch-praktischen Inhalten in den klinischen Themenblöcken sowie den Blockpraktika im stationären und ambulanten Handlungsfeld verwoben:

 

  • Konservative Medizin (zum Großteil Innere Medizin)
  • Operative Medizin (verschiedene Bereiche der Chirurgie)
  • Kind-Frau-Mann-Medizin (Kinderheilkunde, Gynäkologie, Urologie)
  • Sinnesmedizin (HNO, Augenheilkunde, Dermatologie)
  • Medizin des Nervensystems und der Psyche (Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatik)
  • Allgemeine Medizin (fachübergreifende Inhalte, z.B. Notfall-, Intensiv-, Palliativmedizin)
  • Klinische Blockpraktika

 

Inhalte der Grundlagenfächer bleiben integrativer Bestandteil bis zum Ende des Studiumsund werden z.B. beim diagnostischen und differentialdiagnostischen Denken rekapituliert. Praktische Lernphasen werden dabei konsequent vor- und nachbereitet und begleitet, um eine lernwirksame Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis zu erreichen.

 

Im letzten Studienjahr, dem »Praktischen Jahr«, werden die Studierenden dann als »Ärztin oder Arzt in Ausbildung« unter Supervision von Ärztinnen und Ärzten ärztlich tätig. Diese praktischen Erfahrungen mit Patientinnen und Patienten, sowohl aus der ambulanten als auch aus der stationären Medizin unterstützen die Studierenden darin ihre beruflichen Rollen weiter zu festigen

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