"Ein Zweites Zuhause" - Rückblicke auf das Jugendzentrum in der Kanalstraße

Seit seiner Gründung 1974 als Einrichtung der offenen Jugendarbeit durch den Träger Stadtjugendring Augsburg KdöR, war das Jugendzentrum in der Kanalstraße für viele Jugendliche in Augsburg „ein zweites Zuhause“.

Wie der Begriff „Zuhause“ verdeutlicht, geht die Bedeutung des Juzes über bloße Freizeitaktivitäten hinaus: Es ist ein Ort, dem viele ehemalige BesucherInnen auch heute noch eine hohe Bedeutung beimessen und diesen als sehr zentral in ihrer Lebensgeschichte ansehen. Doch auch für die Stadtgeschichte in Augsburg spielt dieser Ort eine wichtige Rolle: Das Gebäude in der Kanalstraße lässt sich seit über 100 Jahren in Verbindung mit Kindern und Jugendlichen bringen und wurde von verschiedenen Generationen als Treffpunkt und Freizeitort genutzt.

Im Wintersemester 17/18 wurde die wechselvolle Geschichte des Jugendzentrums in der Kanalstraße Gegenstand kulturhistorischer Forschung: Studierende der Europäischen Ethnologie/Volkskunde befragten ehemalige BesucherInnen und (ehemalige) MitarbeiterInnen des Jugendzentrums und des Stadtjugendring Augsburg und werteten entsprechende Schrift- und Bildquellen aus der Zeit von 1974-1997 aus. Sie konzipierten eine Ausstellung, die zwischen August und Dezember 2018 an verschiedenen Orten in der Stadt zu sehen war.

 

Entstand in Kooperation mit dem Stadtjugendring Augsburg

 

Kooperationspartner: Anna Miessl, Dennis Galanti

Beteiligte Personen

Beteiligte Personen (Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde):

Leonie Herrmann

Simone Gagalick

Sabrina Rintisch
 

Kooperationspartner (Stadtjugendring Augsburg)

Anna Miessl,

Dennis Galanti

 

 

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