Tagungsreisen

April 2026 | Prominence in Language Tagung in Köln

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Vom 23.04. bis 24.04. fand in Köln die vierte internationale Konferenz „Prominence in Language“ statt. Organisiert wurde diese vom Sonderforschungsbereich "Prominence in Language" (SFB 1252), in dem über sechzig Forschende in einem interdisziplinären Team an einer umfassenden Beschreibung und Modellierung von Prominenzrelationen in Sprache arbeiten. Der Prominenzbegriff stammt ursprünglich aus der Phonetik/Phonologie (und umschließt darin z.B. Fragen wie: „Kann man anhand von Tonerhöhungen erkennen, ob jemand etwas ironisch meint oder nicht?“ oder: „Wie unterstützen Handgesten innerhalb der gesprochenen Sprache, was als wichtig (prominent) innerhalb einer Aussage empfunden wird ?“), wird aber zunehmend auch auf die Syntax und Semantik übertragen. In ihrem Dissertationsprojekt beschäftigt sich Laura Biffi vom Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft ebenfalls mit solchen Übertragungen des Prominenzbegriffs und fuhr zu Recherchezwecken zur Tagung nach Köln.

März 2026 | „Was prägt die deutsche Sprache“ - Tagung Würzburg

Unter der Leitfrage „Was prägt die deutsche Sprache“ fand vom 26.03. bis 27.03.2026 eine thematisch breit angelegte Tagung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg statt. Im Zentrum der Beiträge standen grundlegende sprachwissenschaftliche Fragestellungen zur Normierung, Steuerbarkeit und historischen Dynamik sprachlicher Entwicklungen, zum Beispiel: „Ist die Entwicklung der deutschen Sprache steuerbar?“, „Hätte die deutsche Sprache der Gegenwart auch ohne die verschiedenen Normdiskussionen die Gestalt angenommen, die sie heute besitzt?“ oder „Welche Entwicklungstendenzen im Sprachgebrauch der Gegenwart oder Vergangenheit zeugen von einer erfolgreichen metasprachlichen Einflussnahme?“ Auch die DSW der Universität Augsburg war vertreten. Sonja Zeman widmete sich in ihrem Vortrag dem Thema „Was prägt die Perfektperiphrasen? Das Plusquamperfekt im Spannungsfeld zwischen Mündlichkeit, Register und metasprachlichen Beschreibungen“. Ihr Beitrag fügte sich in das breite Spektrum der Tagung ein, die durch zwei Tage intensiven wissenschaftlichen Austauschs geprägt war.
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März 2026 | Das Team der DSW Augsburg bei der DGfS-Tagung 2026 in Trier

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Unter dem Rahmenthema "Tracing Patterns – Sprachlichen Mustern auf der Spur" fand im März 2026 die 48. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) an der Universität Trier statt. Das Team der Deutschen Sprachwissenschaft der Universität Augsburg nahm gemeinsam mit zwei Projekt-Kolleginnen teil. In der Arbeitsgruppe "Linguistic patterns of textual organization across registers" stellten Sonja Zeman und Veronika Urban gemeinsam mit Hanna Schmück und Annemarie Friedrich vom Lehrstuhl für Computerlinguistik erste Ergebnisse zum Thema "Temporal dynamics and linguistic patterns in discourse modes: The case of narrative passages" vor. Neben den spannenden fachlichen Vorträgen genoss das DSW-Team auch das wunderschöne historische Trier. Die Einblicke in die Thermen am Viehmarkt und die Handschriften in der Schatzkammer der Stadt begeisterten die Sprachwissenschaftler:innen sehr.

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