seit Januar 2020

 

Die vergleichende Beschreibung und Analyse der phonotaktischen Struktur von Dialekten ist sowohl für das Deutsche als auch für die Sprachen der Welt ein Forschungsdesiderat. Mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt zielen wir auf die phonotaktisch-phonologische Erschließung der Dialekte in Deutschland und somit für einen Kernbereich der Grammatik auf die areale Diversität des Deutschen ab. Hierzu wird im Arbeitsprogramm auf Grundlage gesprochener Sprache ein Korpus im Umfang von ca. 350.000 Wörtern erstellt, das von uns in einer Weise linguistisch aufbereitet wird, die gezielt phonotaktische Analysen sowohl auf Wort-, als auch auf Silben-, Laut- und Merkmalsebene ermöglicht. Das Korpus wird über eine Datenbank für die Forschung zugänglich gemacht und so angelegt sein, dass auf verschiedenen linguistischen Ebenen vergleichende Studien zwischen den Großräumen der deutschen Dialekte möglich werden.

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