Aktuelle Publikationen

J.B. Metzler
Christian Albrecht, Jörn Brüggemann, Tabea Kretschmann & Christel Meier (Hrsg.) (2025): Personale und funktionale Bildung im Deutschunterricht. Theoretische, empirische und praxisbezogene Perspektiven. Berlin: J. B. Metzler Verlag. ISBN: 978-3-662-69640-8, 270 Seiten.
 

Die heuristische Unterscheidung funktionaler und personaler Aspekte fachlicher Bildung wurde in den vergangenen Jahren als Teil einer Theorie der Allgemeinen Fachdidaktik u.a. von Volker Frederking in den Diskurs eingebracht. Welches Potenzial diese Begriffe für deutschdidaktische Fragestellungen besitzen, wurde bisher jedoch nicht systematisch diskutiert. Der vorliegende Band vereint theoretische, empirische und praxisbezogene Beiträge zu „personaler und funktionaler Bildung“ mit dem Ziel, eine Diskussion über die theoretische und strategische Relevanz der Unterscheidung in der Deutschdidaktik und darüber hinaus anzustoßen.

SLLD
Stefan Emmersberger, Christel Meier (Hrsg.) (2024): Literar- und medienästhetisches Lernen. Zum Praxisbezug fachdidaktischer Forschungspraktiken. SLLD-B Bd. 15 (peer review). Online unter:  https://doi.org/10.46586/SLLD.338
 

Der vorliegende Band ist aus dem Symposion Deutschdidaktik 2022 in Wien hervorgegangen (Sektion 12: Literar- und medienästhetisches Lernen). Er versteht den Praxisbezug als zentrale politische Dimension von Deutschdidaktik und stellt aus unterschiedlichen methodologischen Perspektiven Überlegungen zum Verhältnis von Wissenschaft und Unterrichtspraxis an. Der Band gliedert sich in drei Teile: (1) Interventionsstudien, (2) rekonstruktive Studien zu Lehrkräfteprofessionalisierung und Aufgabenkultur sowie (3) rekonstruktive Studien zur Nutzung von Lernangeboten durch Schüler*innen. Für einen verbindenden Referenzrahmen werden grundlegende Aspekte der Praxisorientierung deutschdidaktischer Forschung zueinander ins Verhältnis gesetzt.

kopaed verlagsgmbh
Marco Magirius / Christel Meier / Silke Kubik / Carolin Führer (Hrsg.) (2023): Evaluative ästhetische Rezeption als Grundlage literarischen Verstehens und Lernens. Theorie und Empirie. Schriftenreihe KREAplus, Band 28, München, 457 Seiten.
 
Was geschieht eigentlich genau bei der Begegnung mit ästhetischen Texten? Emotional, kognitiv, aber auch körperlich? Gegenstand dieses Bandes ist das Zusammenspiel der Wahrnehmung literarischer Gegenstände und lektürebegleitender Emotionen beim literarischen Verstehen und Lernen. Zunächst werden die eng mit dem unmittelbaren Wertungsgeschehen verknüpften Lektüreprozesse aus fachwissenschaftlicher und -didaktischer Perspektive u. a. mit Bezug auf Foregrounding- und Embodiment-Theorien ausgeleuchtet. Anschließend werden quantitative und qualitative empirische Zugänge zu Aspekten des Textverstehens präsentiert – z. B. über Lautes Denken. Doch wie vollzieht sich evaluative ästhetische Rezeption im Klassenzimmer? Unterrichtsrekonstruktionen und Interventionsstudien zu literarischen Gesprächen und einem intermedialen Kompetenztraining gewähren hierzu empirische Einblicke. Anregungen für die Unterrichtspraxis runden den Band ab.
Peter Lang Verlag
Meier, Christel (2022): Kompetenzfacetten literarästhetischer Sprachreflexion. Theoretische Verortung – empirische Analysen – Ansatzpunkte didaktischer Förderung (= Positionen der Deutschdidaktik, Band 15) . Berlin et al.: Peter Lang.
 

Welche Fähigkeiten benötigt man für einen kompetenten Umgang mit Sprache in Literatur? Im Zentrum dieser Publikation steht ein Kompetenzmodell „literarästhetischer Sprachreflexion“ mit den Teilfähigkeiten „Sprachwahrnehmung“, „Erfassen der Textstrategie“ und „formspezifisches Fachwissen“. Im ersten Teil widmet sich die Autorin der theoretischen Verortung des Modells in Kognitionspsychologie, Literaturtheorie, Sprach- und Literaturdidaktik. Im zweiten Teil erfolgt die empirische Überprüfung des Modells an Daten von Schüler*innen der zehnten Jahrgangsstufe aus dem DFG-Projekt „Literarästhetische Urteilskompetenz“ (Frederking/Meier/Stanat/Roick). Das methodische Vorgehen versteht sich dabei als exemplarisch für eine empirisch fundierte fachdidaktische Forschung. Diese Arbeit wurde mit dem Habilitationspreis der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ausgezeichnet.

Klett Verlag

Naphegyi, Simone / Niklas, Annemarie (2026):Handbuch Leseförderung. Leseunterricht in der Grundschule gut gestalten. Hannover: Friedrich Verlag GmbH

 

Wie gelingt nachhaltige Leseförderung im Unterricht? Dieses Handbuch liefert Antworten – praxisnah, fundiert und differenziert. Es verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Unterrichtsideen für die Klassen 1 bis 4 und bietet vielfältige Zugänge zum Thema „Lesen“.

 

Cornelsen Verlag

Niklas, Annemarie (2025): Neue Lyrik im kompetenzorientierten Unterricht · Ideen für die GrundschuleStark in der Grundschule Deutsch · Klasse 1-4. Berlin: Cornelsen Verlag GmbH

 

Gedichte im Unterricht der Grundschule – ist das noch zeitgemäß?

Ein klares „Ja!“ der Autorin, denn auch mit lyrischen Texten lassen sich gezielt fächer- und fachbereichsübergreifend kompetenzorientierte Dimensionen in den Blick nehmen.Es geht darum, Gedichte mit Spaß zu lesen, zu lachen, sich mit Vergnügen darauf einzulassen. Und es geht darum, die Aufforderung mancher Gedichte zum genaueren Hinsehen und Nachspüren ernst zu nehmen, die Anstöße zum Nachdenken aufzugreifen und zu vertiefen.

J.B. Metzler

Emmersberger, Stefan / Kammerer, Ingo (Hrsg.) (2025): Mediale Praktiken in einer Kultur der Digitalität. Impulse für sprachliche und literarische Bildung. Berlin: J.B.Metzler  

Die Kultur der Digitalität führt zu tiefgreifenden Transformationen der medialen Praktiken in der Gesellschaft. Die mit Technologien und Medienangeboten wie Instant Messaging, Social Media oder Streaming Media, digitalen Spielen oder Künstlicher Intelligenz verbundenen Veränderungen stellen Institutionen wie Schule und Universität vor große Herausforderungen, bieten ihnen allerdings auch vielfältige Chancen. Mit Blick auf den Deutschunterricht versucht der vorliegende Band hierfür eine differenzierte Position zu entwickeln, die zwischen Bewährtem und Neuem abwägt und praxisnahe Impulse für sprachliche und literarische Bildung anbietet.

 

Reclam Verlag

Niklas, Annemarie (2024): Friedrich Schiller. Maria Stuart. Reclam Literaturunterricht, Ditzingen:  Philipp Reclam jun. Verlag GmbH

 

 

»Reclam Literaturunterricht« – Unterrichtsmodelle für Lehrerinnen und Lehrer:

Praxisorientierte Interpretationen plus Unterrichtskonzepte auf dem aktuellen Stand der Didaktik – sofort umsetzbar!

 

Reclam Verlag

Kammerer, Ingo (2024): Jenny Erpenbeck: Heimsuchung. Reclam Literaturunterricht, Ditzingen: Philipp Reclam jun. Verlag GmbH

 

Heimsuchung ist der Roman um ein Haus am See, dessen Bewohner:innen die großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts in Deutschland erleben. Von der Weimarer Republik bis zur Zeit der Nachwende verwebt die Autorin Einzelschicksale mit historischen Begebenheiten. Der Vergleich der unterschiedlichen verwendeten literarischen Formen gehört genauso zur Auseinandersetzung mit dem Roman Heimsuchung wie die Entstehungsgeschichte, Figurencharakterisierung, die Symbolik des Hauses am See, die sprachliche Gestaltung und vieles mehr. Die Komplett-Lösung »Reclams Literaturunterricht« bietet zahlreiche Anregungen für eine lebendige und fundierte Unterrichtsgestaltung.

Frank und Timme

Emmersberger, Stefan / Grimm, Lea (Hrsg.) (2023): Kurzfilme im Deutschunterricht. Fachwissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven. Berlin: Frank und Timme Berlin. DOI: https://doi.org/10.57088/978-3-7329-9168-6.

 

Kurzfilme weisen aufgrund „der Vielfalt von Genres und ästhetischen Konzepten und der Ambiguität, die durch Verdichtung und Intertextualität entsteht, ein hohes didaktisches Potential auf." Davon ausgehend soll die fachdidaktische Diskussion über Kurzfilme um weitere Facetten ergänzt werden. Dies geschieht sowohl durch ein Kurzfilmpanel auf dem Germanistentag 2022 als auch durch einen zeitgleich entstehenden Sammelband, der in der Schriftenreihe „Literatur – Medien – Didaktik“ erscheint. Dabei werden auch noch nicht oder wenig besprochene Kurzfilme, der Bereich der Animationskurzfilme sowie Ergebnisse empirischer Studien in den Blick genommen.

 

 

Erich Schmidt Verlag

Kammerer, Ingo / Maiwald, Klaus (2021): Filmdidaktik Deutsch. Eine Einführung. Berlin: Erich Schmidt (= GdG, Bd. 65)

 

Filme sind eine wichtige Textgattung für die Schule und werden gerade im Deutschunterricht (und dies inzwischen auch in den bayerischen Lehrplänen) besonders berücksichtigt. Der Film ist das narrative Leitmedium unserer Kultur, er verfügt über eine spezielle „Sprache", er strahlt in verschiedene Kunst- und Medienrichtungen aus. Daher ist Filmverstehen wichtig für medienkompetentes und mündiges Handeln in der Gesellschaft. Die „Einführung in die Filmdidaktik Deutsch“ erschließt den filmischen Unterrichtgegenstand, positioniert sich im didaktischen Feld und veranschaulicht methodische Möglichkeiten an einzelnen Unterrichtsbeispielen. 

 

 

 

© Universität Augsburg

Emmersberger Stefan (Hrsg.) (2021): MiDU 3, H. 2 (Mit medialen Wirklichkeitskonstruktionen umgehen). DOI: https://doi.org/10.18716/ojs/midu/2021.2.1

 

Die Beiträge der vorliegende MiDU-Ausgabe sind das Ergebnis der 35. Jahrestagung der AG Medien im Symposion Deutschdidaktik, die am 5. und 6. Oktober 2021 von der Universität Augsburg virtuell ausgerichtet wurde. Sie setzen sich mit der Frage auseinander, wie und wozu unterschiedliche Formen medialer Wirklichkeitskon- struktionen im Deutschunterricht in den Blick genommen werden können bzw. sollten. Im Kontext einer digitalisierten Welt gewinnt diese Frage nicht zuletzt durch die Tatsache an Dringlichkeit, dass die Aushandlung von solchen medialen Wirklich- keitskonstruktionen zunehmend online stattfindet. Wie die aktuelle Debatte um Fake News und Echokammern zeigt, verschwimmt dort deutlich stärker als bislang die Grenze zwischen real und fiktiv, faktual und fiktional. Nicht nur Kindern und Jugendlichen fällt es mitunter schwer, den medialen Konstruktcharakter zu durch- schauen und Wirklichkeitsbezüge kritisch abzuwägen. Umso wichtiger wird in einem solchen Umfeld die Fähigkeit zur Orientierung, Kritik und diskursiven Partizipation.

 

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