creative writing und king lear

Das Seminar „Ästhetik und Praxis der Empathie: Die Ethik des King Lear und seiner Rezeption“ von Professor Mathias Mayer beschäftigte sich im vergangenen Semester intensiv mit einem von Shakespeares düstersten Texten. Lange Zeit vom Publikum gemieden und von Kritikern beschönigt, ist die Tragödie gezeichnet von Motiven der Blindheit, der existenziellen Bedeutungslosigkeit, Verrat, Tod und des großen Nichts. Und doch zeigt die lange Rezeptionsgeschichte des Stücks, dass etwas darin räsoniert und nicht mehr loslässt. Gegen Ende des Seminars lag der Schwerpunkt dann bei modernen Adaptionen und Interpretationen des King Lear und im Rahmen dessen wurde auch die Möglichkeit geboten, sich kreativ auszutoben uns sich einmal selbst an einem Rewriting zu versuchen. Die folgenden Gedichte sind mein persönliches Ergebnis: ein modernes Gedicht in meinem eigenen Stil und ein Sonett in Anlehnung an Shakespeare.

 

Lea Meerkamp

Lea Meerkamp

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