C-Hist

Kurzbeschreibung

 

„Bildung muss darauf abzielen, mehr zu tun, als junge Menschen auf die Arbeitswelt vorzubereiten; sie muss Schülerinnen und Schüler mit den Fähigkeiten ausstatten, die sie benötigen, um aktive, verantwortungsbewusste und engagierte Bürgerinnen und Bürger zu werden“ (OECD 2020).

Der Geschichtsunterricht spielt eine wichtige Rolle bei der Auseinandersetzung mit den aktuellen politischen, kulturellen und sozialen Herausforderungen, vor denen Europa steht und die sich aus der zunehmenden Vielfalt der Gesellschaften ergeben. Er behandelt u.a. die Integration von Migrant*innen in Europa, die Angriffe auf Demokratie und demokratische Werte, dekonstruiert sowohl Eurozentrismus durch globalhistorische Perspektiven als auch historische Mythen und Stereotypen und entwickelt Bewusstsein für die Tatsache, dass die Vergangenheit je nach dem Hintergrund einer Person unterschiedlich wahrgenommen wird.

Als Ergebnis des Projekts sollen Schlüsselkompetenzen entwickelt werden, die junge Menschen in die Lage versetzen, die Verlässlichkeit und Autorität der Informationen aus dem gesamten Spektrum der Quellen, besonders aus digitalen Medien, auf die sie zugreifen, kritisch zu beurteilen. Das Ergebnis des Projekts wird in Form eines praktisch erprobten Handbuchs für die Lehrer*innenbildung mit theoretischen Konzepten und didaktischen Materialien kostenlos online zur Verfügung stehen.

 

Laufzeit und Finanzierung:

Das C-Hist Projekt hat eine Laufzeit von 36 Monaten. Es begann im September 2020. Gefördert wird es durch das Erasmus+ Programm der EU.

 

Leitung:

Universität Tallinn, Estland, Mare Oja

Projektpartner:

Susanne Popp, Universität Augsburg (Deutschland)

Steven Stegers, Euroclio (Brüssel)

Joanna Wojdon, Universität Wroclaw (Polen)

Valentina Zangrando, Universität Salamanca (Spanien)

Alle Projektpartner sind Mitglieder der Internationalen Gesellschaft für Geschichtsdidaktik (ISHD) und arbeiten im Bereich der Lehrer*innenausbildung.

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