Zur Person
Christina Eiden studierte in Augsburg Interdisziplinäre Europastudien. Derzeit arbeitet sie als Kultur- und Projektmanagerin am Bukowina-Institut und ist Geschäftsführerin des Klostermühlenmuseums Thierhaupten.Zudem arbeitet sie an der Dissertation mit dem Arbeitstitel „Brandstiftung, ‚seniler Marasmus‘ und Delinquenz – sozioökonomische und medizinisch-historische Analysen psychiatrischer Dokumente im 19. und 20. Jahrhundert”. Hierbei werden Jahresberichte und Patientenakten schwäbischer psychiatrischer Einrichtungen in ihren Anfängen im 19. und 20. Jahrhundert sowie in Krisenzeiten untersucht und diese mit denen der „Bukowinaer Landes-Heil- und Pflegeanstalt Czernowitz” in der Bukowina verglichen, um eine umfassend zu erforschen, welche sozioökonomischen Kriterien über einen Aufenthalt in einer Psychiatrie entscheidend waren.Ihre Studien konzentrierten sich auf die Medizingeschichte und die Analyse sozialer Entwicklungen verschiedener Gruppen in einem (inter)nationalen Kontext. Hierbei betreute sie mehrere Projekte, darunter das von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” geförderte Projekt „Inklusion-Inklusija”, das sich interdisziplinär mit Entwicklungen im Umgang mit Behinderungen befasste.
Wissenschaftlicher Werdegang
Seit 01/2025
Promotionsstudentin am Bukowina-Institut und an der Professur „Verflechtungsgeschichte Deutschlands mit dem östlichen Europa“ (Universität Augsburg)
Seit 01/2025
Geschäftsführerin des Klostermühlenmuseums Thierhaupten gGmbH
Seit 09/2024
Lehrbeauftragte für universitäre Veranstaltungen an der Universität Augsburg
Seit 04/2020
Kulturmanagement und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bukowina-Institut an der Universität Augsburg
06/2016 – 09/2019
Studentische/wissenschaftliche Hilfskraft (Bukowina-Institut Augsburg / Juniorprofessur „Transnationale Wechselbeziehungen: Deutschland und das östliche Europa“ (Prof. Dr. Maren Röger) / Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte (Universität Augsburg) (Prof. Dr. Dietmar Süß) / Gastprofessur „Jüdische Kulturgeschichte“ (Universität Augsburg) (Prof. Dr. Mirjam Zadoff)
10/2009 – 04/2019
Studium der Informationsorientierten Betriebswirtschaftslehre, Geschichte, Germanistik (B.A.) und Interdisziplinäre Europastudien (M.A.) an der Universität Augsburg
Publikationen (Auswahl)
„Glück zu“ – von der Klostermühle zum überregionalen Museumsstandort, in: Dauser, Regina; Fassl, Peter; Niggemann, Ulrich; Schilling, Lothar (Hrsg.): Fortschritt und Verlust: Transformationen – Deutungen – Konflikte (Documenta Augustana – Neue Folge), Augsburg 2024.
Berchtenbreiter Anton, Eiden, Christina; Schwenk, Peter (Hrsg.): Thierhaupten - Kloster, Gewässer, Franzengasse, München 2023.
Technokrat der Bukowina-Deutschen – Herbert Mayer, in: Röger, Maren; Weidle, Alexander (Hrsg.): „Bukowina-Deutsche. Erfindungen, Erfahrungen und Erzählungen einer (imaginierten) Gemeinschaft seit 1775“, München 2020.
Eiden, Christina; Klostermühlenmuseum Thierhaupten: Das kleine Büchlein des Mühlenhandwerks, Thierhaupten 2019.
#Postkartenfieber. Schwaben und die Bukowina in den Social Media um 1900, Ausstellungskatalog, Backnang 2019. (Hrsg. mit Maren Röger).
„Wenn doch einmal Friede kommen würde“ – Kriegspostkarten der Bukowina, in: Röger, Maren; Eiden, Christina (Hrsg.): #Postkartenfieber. Schwaben und die Bukowina in den Social Media um 1900, Ausstellungskatalog, Backnang 2019.
„Vom Höllental ins Hochgebirge.“ Die Alpenvereinssektion Garmisch- Partenkirchen, in: Aufsatz im Rahmen der Ausstellung "150 Jahre Deutscher Alpenverein", abrufbar in der Webpräsenz des DAV, Augsburg 2018
Förderungen und Stipendien
08/2020 bis 09/2020
Stipendium zur Erstellung eines Exposés im Rahmen der „Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ (Universität Augsburg)
06/2020 bis 12/2020
Förderung der Dauerausstellung „Europa im Kleinen? Die Bukowina als multiethnische Kulturlandschaft und „verlassene Heimat“ durch das HDO München
01/2020 bis 12/2020
Förderung des Inklusionsprojektes „Inklusion?! Umgang mit „Behinderung“ in Vergangenheit und Gegenwart in der Ukraine und in Deutschland“ durch die Stiftung Erinnerung. Verantwortung. Zukunft (EVZ)"