Exkursionen
Der Lehrstuhl Europäische Ethnologie/Volkskunde bietet ein vielseitiges Exkursionsangebot für KuK- und MA IES-Studierende an. Jedes Semester wird meistens mindestens eine kürzere Exkursion von ein bis mehreren Tagen und/oder eine längere Exkursion von ca. einer Woche organisiert.
Ob eine Anrechnung der Exkursion im Rahmen Ihres Studiums möglich ist und wie viele Leistungspunkte Sie erhalten können, prüfen Sie bitte im aktuellen Modulhandbuch Ihres Studiengangs bzw. auf Digicampus.
Als Leistungsnachweis kann, je nach Vorgaben, das Erstellen eines Reiseführerbeitrags, das Halten von mehreren Kurzreferaten vor Ort und/oder das Verfassen eines Essays bzw. einer Seminararbeit erforderlich sein.
Aktuelle Exkursionen
Im Sommersemester 2026 bietet der Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde noch folgende Exkursionen an:
- Ein-Tages-Exkursion: Dienstag, 14.07.2026: München: Religion und Populärkultur (Institut für Volkskunde; Museum 5 Kontinente) (5 Plätze)
"Die Tagesexkursion nach München nimmt Religion und Populärkultur aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Zunächst besuchen wir das Institut für Volkskunde, wo wir spannende Einblicke v. a. in die archivalischen religionsbezogenen Quellenbestände des Instituts erhalten werden. Am Nachmittag betrachten wir bei einer Führung die Sonderausstellung "Krishna. Religion, Kunst und Popkultur" im Museum 5 Kontinente, die in Kooperation mit dem Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum entstanden ist.
Eine Vorbesprechung zur Exkursion findet am Dienstag, 07.07.2026, von 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr via Zoom statt. Den Zoom-Link erhalten Sie in einer separaten Nachricht über digicampus."
Die Anmeldung ist bis 06.07.2026 über digicampus möglich.
- Ein-Tages-Exkursion: Freitag, 24.07.2026: München: Stadträume und Museen (Sarah Baum M.A; Dr. Leonie Herrmann)"Wir erkunden am Vormittag im Rahmen einer geführten Street-Art- und Graffitiführung urbane Bildpraktiken im öffentlichen Raum: Wer darf was wo schreiben, zeichnen, markieren? Welche Botschaften werden sichtbar gemacht – und wer steckt dahinter?
Am Nachmittag wechseln wir vom Stadtraum ins Museum: Die Ausstellung HAAR – MACHT – LUST in der Kunsthalle München zeigt anhand von rund 200 Exponaten von der Antike bis zur Gegenwart, wie Kopf- und Körperhaar als universelle kulturelle Sprache funktioniert: Als Ausdruck von Status, Geschlecht und Begehren, als Mittel von Protest, Selbstbestimmung und politischem Statement.
In der Exkursion fragen wir konkret nach Repräsentationen und Körperpraktiken und beschäftigen uns mit dem Spannungsfeld zwischen öffentlichem und privatem Raum."
Die Anmeldung ist von 15.06.2026 bis 15.07.2026 über digicampus möglich.