Margherita Spiluttini – Stil, Intention und Verwendung dokumentarischer Architekturfotografie

Architekturzentrum Wien, Sammlung

Christina Sammüller M.A.

Margherita Spiluttini

Stil, Intention und Verwendung dokumentarischer Architekturfotografie

 

Die österreichische Architekturfotografin Margherita Spiluttini, geboren 1948 in Schwarzach im Pongau, Österreich, hat seit den frühen 1980er Jahren über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahrzehnten für viele renommierte Architekten (z. B. Herzog & de Meuron, Peter Zumthor) sowie Architekturkritiker (z. B. Friedrich Achleitner) unterschiedlichste Bauwerke in Europa und den USA, insbesondere aber in Österreich und der Schweiz, umfangreich fotografisch porträtiert. Ihr fotografisches Werk, das mittlerweile vom Architekturzentrum Wien als Margherita Spiluttini Fotoarchiv verwaltet wird, gilt als umfassendste fotografische Dokumentation der österreichischen Architektur der Nachkriegszeit überhaupt.

 

Die Arbeit analysiert die spezifische dokumentarische Bildsprache Spiluttinis anhand einiger exemplarischer Werke. Darauf aufbauend wird am Beispiel von Spiluttinis Gesamtwerk nach den diversen Funktionen und Einsatzgebieten dokumentarischer Architekturfotografie gefragt, die sich über den eigentlichen Entstehungsimpuls – der Vergabe des Auftrags an die Fotografin durch den/die Kund*in – hinaus anbieten.    

 

Ein materialreicher Apparat ergänzt die Arbeit. Darin enthalten sind die von der Autorin mit Margherita Spiluttini, deren Galeristin sowie den Inhaber*innen zweier kooperierender Architekturbüros geführten ausführlichen Interviews in transkribierter Form, das architekturfotografische Werk Spiluttinis, das nach verschiedenen Kriterien statistisch erfasst wurde sowie eine umfängliche Bibliografie zur Künstlerin selbst.

 

(Abgeschlossene Masterarbeit 2017, Betreuung: Dr. Christian Drude)

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