Anta Rupflin – Leben und Werk (Hanna Goebel B.A.)

Anta Rupflin als junge Malerin 1912 © Universität Augsburg

Die Künstlerin Anta Rupflin wurde am 27. Januar 1895 als Antoinette Maximiliane Treu in Pasing bei München geboren.  Sie zählt zu den lange in Vergessenheit geratenen deutschen Künstlerinnen der „verlorenen Generation“. Schon früh zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann sie zu malen. Neben Ölgemälden auf Leinwand bezeugen Ölarbeiten auf Papier und Karton, die sie auf mehreren Reisen unter anderem nach Berlin, Split, Ragusa, Tunis, Spanien und Paris anfertigte, ihre lebenslange Motivation sich künstlerisch weiter zu entwickeln. Der Privatunterricht bei Mela Mutér in Paris zwischen 1925 bis 1931 begründete eine Freundschaft zwischen den beiden Künstlerinnen. 1946 wurde sie in den Berufsverband Bildender Künstler in München aufgenommen. In den 1970ern kehrt Rupflin nach Augsburg zurück und arbeitet noch bis 1984 in ihrem Atelier.

 

Wesentlicher Teil der Arbeit die Auswertung des Privatarchivs der Erben mit allen vorhandenen Bildern, Kalendern und Briefen. Dabei soll unter anderem untersucht werden, inwiefern der Privatunterricht Rupflins ihre Malweise anders als ein gewöhnliches Kunststudium prägte. Des Weiteren fragt sich, wie Rupflins Beziehung zu ihrem Ehemann Karl Rupflin hinsichtlich des künstlerischen Schaffens war und welche Bedeutung ihre Reiseziele im Werk haben.

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