Pax et Pecunia – Barocke Deckenmalerei in Augsburger Bürgerhäusern

Es zählt zu den Besonderheiten Augsburgs, dass wohlhabende Bürger in die Ausstattung ihrer Paläste investierten. Ein Medium, das sich im 18. Jahrhundert hervorragend zur Repräsentation und zur Vermittlung „himmlischer Botschaften“ eignete, war die Deckenmalerei. Die Fresken Gregorio Guglielmis im Schaezlerpalais und Melchior Steidls im heutigen Maximilianmuseum sind die prachtvollsten Zeugnisse. Vieles wurde zerstört, doch existieren noch über 40 Kopien, die in den 1930er Jahren von den barocken Fresken angefertigt wurden. Anhand der Kopien rekonstruieren Studierende in Lehrveranstaltungen den einst reichen Bestand und erschließen die Themen, die immer wieder um Inhalte kreisen, die den Augsburger Kaufleuten am Herzen lagen: Friede und Reichtum. Das Projekt bereitet eine Ausstellung im Schaezlerpalais im Jahr 2021 vor.

 

In Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen und Museen Augsburg sowie dem Corpus der Barocken Deckenmalerei.

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