Geschichte der Nachhaltigkeit(en)

Diskurse und Praktiken seit den 1970er Jahren

Nur wenige Schlagworte sind in den letzten Jahrzehnten stärker rezipiert worden als das der "Nachhaltigkeit". Der Begriff wird einerseits zunehmend ubiquitär, andererseits mangelt es an genauer Kenntnis seiner zeithistorischen Entwicklung, Bedeutungsdimensionen und diskursiven Funktionen. Diese Kenntnis ist indes für das Verständnis aktueller Umwelt-, Ressourcen-, und Entwicklungsdiskussionen essenziell.

 

Das im Rahmen des Leibniz-Wettbewerbsverfahrens (SAW) bewilligte Projekt zielt darauf, Diskurse über „Nachhaltigkeit“ und entsprechende soziale Praktiken auf lokaler, nationaler und globaler Ebene seit den 1970er Jahren zu analysieren. Im Zentrum stehen Bedeutungsdimensionen, innere Spannungsfelder und Instrumentalisierungen von „Nachhaltigkeit“ und damit die Frage, welche Ordnungsmuster, Zielsetzungen und Interessen sich damit verbanden.

 

Zum Vernetzungsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin (Prof. Dr. Elke Seefried) gehören Projektverantwortliche an der Universität Augsburg (Prof. Dr. Marita Krauss und PD Dr. Jens Soentgen) und am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (PD Dr. Christian Lotz).

 

Zur Informationsseite über das Projekt am IfZ gelangen Sie  hier.

 

 

Die Augsburger Projektbeteiligten mit einer Erstausgabe des Werkes "Sylvicultura Oeconomica" von Hans Carl von Carlowitz aus dem Jahr 1713. Auf seine Formulierung des Prinzips der Nachhaltigkeit wird bis heute Bezug genommen. © Universität Augsburg

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