Vergangene Veranstaltungen

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht von vergangenen Veranstaltungen ab 2016:

 

  • Vorträge
  • Tagungen
  • Workshops

Veranstaltungen aus dem Jahr 2019

 

19. November 2019

 

 Universität Augsburg 


In der Reihe FORUMOST im Dialog – Deutsch im östlichen Europa spach Dr. Svitlana Shkvarchuk (Czernowitz, Ukraine) über: Das Phänomen „Goethe-Zitat“: von klassischen Weisheiten bis zu „Entflügelten Worten“. 

 

31. Oktober – 02. November 2019

 

Nationale Iwan-Franko-Universität in Lemberg / Lwiw

 


Die Projektkonferenz mit dem Titel „Geschichte, Gegenwart und zukünftige Potentiale des Deutschen in der Ukraine“ fand an der Nationalen Iwan-Franko-Universität in Lemberg / Lwiw vom 31. Oktober bis 02. November 2019 statt.

 

Alfred Wildfeuer hielt dort einen Plenarvortrag zum Thema „Wos woaße dos woaße“ – Oberdeutsche Siedlungen im ukrainischen Oblast Transkarpatien.

 

24. – 26. September 2019

 

Universität Augsburg

 


Abschlusstagung: Zukunft der Sprache, Zukunft der Nation?

Debatten um jüdische Sprache und Literatur im Kontext von Mehrsprachigkeit und Nationbuilding

 

Die Tagung bildete den Abschluss des BKM-geförderten Projekts „Die Nationalsprache der Juden oder eine jüdische Sprache? Die Fragen der Czernowitzer Sprachkonferenz in ihrem zeitgeschichtlichen und räumlichen Kontext“

 

3. Juli 2019

 

Universität Augsburg

 


„Daham statt Islam“: Zur funktionalen Einbindung von Dialektstrukturen in die Sprache politischer Werbeplakate

Dr. Boris Blahak

 

Vortrag in der Reihe der ILKA-Ringvorlesung im Sommersemester 2019 mit dem Rahmenthema "Sprache und Politik"

 

ILKA Sommer 2019

 

 

5. April – 7. April 2019

 

Tischenreuth


Jubiläumstagung: Eine Grammatik des Bairischen

 

anlässlich des 80. Geburtstages von Ludwig Zeheter sowie dem 40-jährigen Jubiläum der Johann-Andreas-Schmeller-Gesellschaft

 

 

Das Tagungsprogramm sowie weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung der Tagung

 

31. Januar 2019

 

Universität Augsburg


„Die Suche nach dem richtigen Wort“. Probleme beim Übersetzen von Aharon Appelfeld ins Deutsche

Anne Birkenhauer

 

Der Suche nach dem richtigen Wort hat sich Anne Birkenhauer, Dozentin und Übersetzerin hebräischer Sprache verschrieben. Biblische Anspielungen und die Mehrstimmigkeit in hebräischer Literatur weisen eigene Charakteristiken auf, die bei der Übersetzung ins Deutsche berücksichtigt werden müssen. Anhand der Werke des Bukowiners Aharon Appelfeld gibt Birkenhauer einen Einblick in die Herausforderungen eines Übersetzers der hebräischen Sprache. Die vielfach ausgezeichneten Werke von Aharon Appelfeld thematisieren immer wieder das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in einem multi-ethnischen Raum. Anne Birkenhauer, geboren 1961 in Essen, studierte Judaistik und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Sie leistet einen wichtigen und wertvollen Beitrag zum kulturellen Verständnis für die Gesellschaft Israels und wurde hierfür mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

 

 

 

30. Januar 2019

 

Universität Augsburg

Bukowina-Institut


Filmvorführung: „Spuren verschwinden“

von Walo Deuber

 

Aus dem Inhalt:

„Alles war jiddisch. Und Jiddisch ist meins“, so lautet eine der vielen Aussagen von Überlebenden des Holocausts in der Ukraine. Zeitzeugen stehen in Walo Deubers Dokumentarfilm im Zentrum. Die Zuschauer erfahren von den unterschiedlichen Facetten des Lebens, von Lieben und Leiden. Klezmermusik erklingt und die jiddische Sprache ertönt, die einst mit zwölf Millionen Sprechenden eine Weltsprache war. Im Film eingeschobene literarische Texte von Joseph Roth, Rose Ausländer und Paul Celan verdeutlichen die Bedeutung dieses kulturellen Erbes.

Veranstaltungen aus dem Jahr 2018

 

11. Dezember 2018

 

Universität Augsburg

 


„Jiddisch für Westjuden“

Dr. Boris Blahak

 

Angesichts des im 19. Jh. in Mitteleuropa verbreiteten sprachnationalen Denkmusters, das Muttersprache und ethnische Herkunft aufs Engste miteinander verknüpfte, betrachtete Franz Kafka, wie andere Mitglieder seiner sozialen Gruppe, sein persönliches Nicht-Verfügen über ,jüdische Sprachen‘ (Jiddisch, Hebräisch) als widersprüchliches Defizit, das sogar seine Literatursprache zu beeinträchtigen schien. So kolportierte er selbst die zeittypische antisemitische Unterstellung, das assimilierte mitteleuropäische Judentum bediene sich nur ,geliehener Sprachen‘, und sah die Legitimität jüdischen Schreibens auf Deutsch permanent in Zweifel gezogen. Aus diesem imaginierten Dilemma schien ihm an der Jahreswende 1911/12 die Begegnung mit einer Lemberger Theatergruppe, die in Prager Cafés ostjiddische Schauspiele aufführte, einen Ausweg zu eröffnen. Hier glaubte Kafka erstmals Juden vor sich zu haben, die ihre ,eigene Sprache‘ verwendeten, und dies noch dazu im literarischen Kontext. Im Zuge dieses intensiven, ihn affektiv berührenden jüdischen Erweckungserlebnisses versuchte er in der Folge fieberhaft, sich das Jiddische als fehlenden Baustein (s)einer ,hypothetischen jüdischen Sprachbiographie‘ verfügbar zu machen, um die scheinbare Divergenz zwischen ethnischer Herkunft und Muttersprache aufzulösen. Bei diesem Sprachlernexperiment glaubte sich Kafka die Zielsprache allein aufgrund seiner jüdischen Herkunft in einem dem kindlichen Erstspracherwerb nachgeahmten Lernprozess ungesteuert aneignen zu können – eine Theorie, die er auch in seinem Einleitungsvortrag über Jargon niederlegte. Mittels eines Vergleichs der von Kafka gehörten jiddischen Spieltexte mit den von ihm ins Tagebuch notierten zugehörigen Handlungsparaphrasen, die explizite Zitate enthalten, versucht der Vortrag, Kafkas Spracherwerbsstrategie, bei der Deutsch, Jiddisch und Hebräisch in einer markanten Wechselwirkung standen, zu rekonstruieren, Ausmaß und Grenzen seines Lernerfolges zu bestimmen und die Gründe zu ermitteln, die letztendlich zum Abbruch des Versuchs führten, sich eine ,jüdische Sprache‘ durch bloßes Zuhören anzueignen.

 

Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Variation im Deutschen“

 

 

23. November 2018

 

Universität Augsburg


S'Plodarisch unt de Plodar

Marcella Benedetti (Sappada/Pladen/Plodn, Norditalien)

 

Frau Marcella Benedetti gab einen Einblick in das Leben einer Südbairisch sprechenden Sprachminderheit in den Karnischen Alpen, der sie selbst angehört. Dabei sprach sie über die sprachliche Situation sowie die Bemühungen vor Ort, die Minderheitensprache lebendig zu halten.

 

Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Variation im Deutschen“

 

 

15. November – 16. November 2018

 

Universität Augsburg


Mehrsprachigkeit – Identität – Authentizität

 

Die Tagung vereint Forschungsprojekte aus synchroner, diachroner, gesprochensprachlicher und schriftsprachlicher Perspektive, die in erster Linie Mehrsprachigkeitsverhältnisse (Innere und Äußere Mehrsprachigkeit) in Verbindung zu Identität und/oder Authentizität untersuchen und reflektieren.

 

 

Kooperation der Professur für Variationslinguistik und DaZ/DaF und des Forschungszentrums FORUMOST

 

 

Tagungsprogramm

 

 

17. Mai 2018

 

Universität Augsburg

Bukowina-Institut


Deutsch in der Prärie – Bukowinadeutsche und Deutschböhmen im Mittleren Westen der USA

Prof. Dr. Alfred Wildfeuer

 

Aus dem Inhalt:

Vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts siedelten sich Bukowinadeutsche auf den Great Plains im Mittleren Westen der USA an. Ein Siedlungsschwerpunkt lag dabei in Ellis County/Kansas. Noch heute ist eine Gruppe dieser Siedler – die Deutschböhmen – sprachlich in diesem County präsent. Bekannt für Ellis ist zudem die Bukovina Society of the Americas, die auf vielfältiges und langjähriges Vereinsleben zurückblicken kann. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Siedlungsgeschichte, die sprachlichen Verhältnisse und in die Aktivitäten der Bukovina Society. Daneben setzt sich der Beitrag mit der Frage auseinander, ob Ellis/Kansas als eine historische deutsche Sprachinsel zu bezeichnen ist.

 

 

25. April 2018

 

Universität Augsburg


Die Landschaft im Wandel. Zur interdisziplinären Forschung des Kulturerbes in der Tachauer Region

Mgr. Andrea Königsmarková, Ph.D. (Pilsen)

 

Zum Vortrag

 

 

Kooperation des Forschungszentrums FORUMOST, der Professur für Variationslinguistik und DaZ/DaF und des Bukowina-Instituts

 

 

7. Februar 2018

 

Universität Augsburg


Konstruktion von Höflichkeit – Interkulturelle Mensch-Maschine-Interaktion

Prof. Dr. Michael Szurawitzki (Hamburg)

 

Der Vortrag thematisierte, ob und wie an mehrsprachigen Geldautomaten in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Grade an Höflichkeit konstruiert werden. 

 

 

Vortrag in der Reihe der ILKA-Ringvorlesung im Wintersemester 2017/2018 mit dem Rahmenthema "Konstruktionen"

 

ILKA Winter 2017/2018

 

 

17. Januar 2018

 

Universität Augsburg


Die deutschen Dialekte der Bukowina

Johann Wellner (Regensburg)

 

Zum Vortrag

 

 

Kooperation des Forschungszentrums FORUMOST, der Professur für Variationslinguistik und DaZ/DaF und des Bukowina-Instituts

Vorherige Veranstaltungen

 

27. Januar 2017

 

Universität Augsburg

Bukowina-Institut

 


Workshop: Die multikulturelle Metropole Prag. Sprache, Literatur, Geschichte

 

Kooperationsveranstaltung der

Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Juniorprofessur für Transnationale Wechselbeziehungen: Deutschland und das östliche Europa

Professur für Variationslinguistik und DaZ/DaF

sowie des Bukowina-Instituts und des Forschungszentrums FORUMOST

 

 

15. November 2017

 

Universität Augsburg


Die deutsche Sprache im Karpatenbecken

Prof. Dr. Nelu Bradean-Ebinger (Budapest)

 

Zum Vortrag

 

 

Kooperation des Forschungszentrums FORUMOST und der Professur für Variationslinguistik und DaZ/DaF

 

 

17. November – 19. November 2017

 

Holzhausen


Minderheitensprachen – Möglichkeiten der Förderung und des Ausbaus

 

Tagung der Professur für Variationslinguistik und DaZ/DaF, Professur für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit mit dem Schwerpunkt Bayern

in Kooperation mit dem Förderverein Bairische Sprache und Dialekte e.V.

 

 

 

Tagungsprogramm

 

 

15. April – 15. April 2016

 

Universität Augsburg


Sprachkontaktforschung – explanativ

 

Konferenz der Professur für Variationslinguistik und DaZ/DaF, des Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft und des Forschungszentrums FORUMOST

 

 

 

Zur Konferenz

 

 

14. September – 15. September 2016

 

Universität Augsburg

Bukowina-Institut


Bukovina and Bukovinians after the Second World War: (Re)shaping and (Re)thinking a Region after Genocide and ‘Ethnic Unmixing’

 

The historical region of Bukovina disappeared definitively from the map of Europe as a result of the Second World War. Politics of expansion, ‘ethnic unmixing’ and genocide marked the end of its existence as an independent political, geographical and social unit. This also put an end to its renowned ethnic and cultural diversity. Yet today, Bukovina is still widely referred to as a multi-ethnic – if not ‘multi-cultural’ – region. In particular, it is known as the site of the German-Jewish symbiosis embodied by a range of famous German-speaking Jewish writers and the Viennese lookalike city of Czernowitz (Ukrainian Chernivtsi, Russian Chernovtsy and Romanian Cernăuți). In many ways, therefore, Bukovina and Bukovinians did not disappear after 1945. Those who left rebuilt their lives elsewhere; those who stayed adapted to new circumstances; the place itself continued to exist and change under the impact of Sovietization and the effects of late and post-communism. Its present-day perception is the result of what can be described as a complex Aneignungsgeschichte: the way in which Bukovina was reshaped and rethought both in its historical location and abroad where it was remembered and re-enacted.

The region’s distinct and multifaceted “afterlife” (Marianne Hirsch/ Leo Spitzer) deserves to be explored. The aim of this international workshop is to investigate the postwar histories of ‘Bukovina’ and ‘Bukovinians’ in all of their political, cultural and geographical diversity. It seeks to embed the history of the region and its (former) inhabitants in the larger web of post-war social, political and cultural relations and developments. This event will therefore focus on the experiences of self-identifying Bukovinians in their respective postwar contexts as well as developments on the ground in Romania and Ukraine. In so doing, it will shed light on the different ways in which Bukovina has served to refract historical meaning among and beyond those with a direct connection to the region.

(Kontakt: Dr. Gaëlle Fisher)

 

 

Programmflyer

 

Suche