Vortrag von Assoc. Prof. Dr. Tino Mager im Rahmen des KuK-Kolloquiums

Die automatisierte Auswertung großer Datenmengen eröffnet neue Perspektiven auf geisteswissenschaftliche Fragestellungen. Die digitale Transformation geht dabei mit zwei parallelen Prozessen einher: Einerseits stellen die Digital Humanities die Geisteswissenschaften, ihre Theorien, Methoden und disziplinären Identitäten infrage, andererseits veranlassen sie die Informatik, sich in neuen Bereichen zu engagieren. Doch wie lassen sich qualitative und quantitative Methoden in einem Forschungsprojekt sinnvoll kombinieren? Welche theoretischen und methodologischen Grundsätze sind allen disziplinären digitalen Ansätzen gemeinsam? Anhand des Forschungsprojekts ArchiMediaL, das sich der automatisierten Erkennung architektonischer Bildinhalte widmete, zeigt der Vortrag exemplarisch, welchen Beitrag Mixed-Methods zur Erkenntnisgewinnung leisten und wie sie einen disziplinübergreifenden Beitrag liefern können. 

 

 

Weitere Vorträge im KuK-Kolloquium

  • 11. Juni 2026
    Dr. David Vondráček (Tschechische Akademie der Wissenschaften, Prag)
    Auf Rosen gebettet? Die tschechische Operette von Karel Weis bis Jaromíl Weinberger. 
  • 25. Juni 2026
    Dr. Rostislav Tumanov (Universität Stuttgart)
    Produktive Polyvalenz als Prinzip. Variation, Narration und Mehrdeutigkeit in den beiden Flucht-nach-Ägypten-Zyklen Giovanni Domenico Tiepolos
  • 09. Juli 2026
    Lea Cloos M.A. (Deutsches Theatermuseum München) 
    ProTest: Was Großstadtgeflüster, Pravoslav Sovak und Artemis gemeinsam haben

Suche