Vortrag von Assoc. Prof. Dr. Tino Mager im Rahmen des KuK-Kolloquiums
Die automatisierte Auswertung großer Datenmengen eröffnet neue Perspektiven auf geisteswissenschaftliche Fragestellungen. Die digitale Transformation geht dabei mit zwei parallelen Prozessen einher: Einerseits stellen die Digital Humanities die Geisteswissenschaften, ihre Theorien, Methoden und disziplinären Identitäten infrage, andererseits veranlassen sie die Informatik, sich in neuen Bereichen zu engagieren. Doch wie lassen sich qualitative und quantitative Methoden in einem Forschungsprojekt sinnvoll kombinieren? Welche theoretischen und methodologischen Grundsätze sind allen disziplinären digitalen Ansätzen gemeinsam? Anhand des Forschungsprojekts ArchiMediaL, das sich der automatisierten Erkennung architektonischer Bildinhalte widmete, zeigt der Vortrag exemplarisch, welchen Beitrag Mixed-Methods zur Erkenntnisgewinnung leisten und wie sie einen disziplinübergreifenden Beitrag liefern können.
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