Tagungsbericht: FANE 2026: „The religious roots of our ecological future“ in Sitke, Ungarn

Sean J. McGrath

Was sind die religiösen Wurzeln einer ökologischen Zukunft? Welche Rolle kann und sollte Religion in der Gestaltung eines nachhaltigen Gesellschaftsentwurfes spielen? Ausgehend von diesen Fragen lud die kanadische NGO „FANE“ (For an new Earth) vom 20.-24. Mai 2026 zu einer Tagung in das ungarische Dorf Sitke ein. FA­NE ist 2015 von vier Gründungsmit­glie­dern – Prof. Dr. Sean McGrath (Phi­loso­phy, Me­mo­rial Uni­versi­ty), Prof. Dr. Bar­ry Ste­phe­nson (Re­ligi­ous Stu­dies, Me­mo­rial Uni­versi­ty), Prof. Dr. Kyla Bruff (Phi­loso­phy, Car­leton Uni­versi­ty) und PD. Dr. Joachim Rathmann (Ge­o­gra­phie, Phi­loso­phie, Uni­versi­tät Augsburg) – ins Le­ben geru­fen wor­den und bemüht sich seither darum, interdisziplinäre Perspektiven auf die ökologische wie auch geistige Umweltkrise in Theorie und Praxis zu werfen. Seit ihrer Gründung ist FANE durch Kooperationen mit verschiedensten lokalen Partnern auf der ganzen Welt immer wieder Veranstalter internationaler Events gewesen. Ihre Tagungen, Symposien und nicht zuletzt ihre Summer-Schools bringen Jung und Alt, Akademiker wie nicht Akademiker sowie Menschen verschiedenster Nationen und Kulturen zusammen, um über die Herausforderungen einer dem Menschen fremd gewordenen Natur in Austausch zu treten.

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Tagungsteilnehmer des FANE Seminars "On the religious roots of our ecological future", Sitke, Ungarn, 20.-24. Mai 2026. CC BY-NC-ND

Auf Einladung des österreichischen Philosophen und Psychologen Prof. Dr. Alexander Batthyány (Universität Wien)  traf sich eine Gruppe internationaler Philosophen, Wissenschaftler und Interessierter auf einem ehemaligen, sich noch im Familienbesitz befindenden Farmgelände in dem recht abgelegenen, ruhigen Dorf Sitke in Ungarn, um über die mannigfaltigen Perspektiven eines Ausweges aus der Umweltkrise zu diskutieren, welche uns in – oder mittels – der Religion(en) begegnen können. Die Vorträge – auf drei Tage verteilt etwa 15 an der Zahl – deckten ein breites Interessenfeld ab: von akademischen Papers  bis hin zu eigenen religiösen Erfahrungsberichten und  kleinen Leseseminaren gestaltete sich so ein äußerst heterogenes Programm. In größtmöglicher Naturverbundenheit wurden diese „lectures“ in einer halboffenen Scheune auf dem Farmgelände abgehalten, wobei die immer wieder durch diesen Tagungssaal fliegenden Singvögel zur akustischen Vergegenwärtigung der ungarischen Natur entscheidend beitrugen.

 

Auch aus Augsburg nahmen einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Lehrstuhl für analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie mit eigenen Vorträgen an jener Tagung teil, dazu gehörten Prof. Dr. Uwe Voigt, PD Dr. Joachim Rathmann, Matilde Ferrucci, Felix Treutner und Etienne Dame.

Jene Vorträge werden auf dem YouTube Kanal des Lehrstuhls für analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie sukzessive hochgeladen.

Vortrag von Prof. Dr. Uwe Voigt (Augsburg)

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