Dr. Tanja Seider

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Institut für Sozialwissenschaften
Telefon: +49 821-598-4096 (Sekretariat)
E-Mail:
Raum: 2050 (D)
Sprechzeiten: dienstags 14:00 - 15:00 Uhr, in dringenden Fällen auf Anfrage per Mail
Adresse: Universitätsstraße 10, 86159 Augsburg

Frau Dr. Seider lehrt im Bereich „Politische Bildung“  

 

Sekretariat:

Maaret Manheimer

Telefon: +49 821 598-44096

E-Mail: maaret.manheimer@phil.uni-augsburg.de

 

 

Lebenslauf

Dr. Tanja Seider arbeitet seit Oktober 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Augsburg und lehrt im Bereich „Politische Bildung und Politikdidaktik“.

 

Von März 2016 bis August 2018 war sie als Fachdozentin für den DAAD am Center for German and Austrian Studies an der Ben-Gurion Universität Beersheva/Israel tätig. Dort war sie Teil des israelisch-deutschen Museum-Forschungsprojekts „Shoah-Gedenken in der Migrationsgesellschaft“ (Prof. Dr. Jackie Feldman), das in Kooperation mit dem Ludwig-Uhland Institut für Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen (Prof. Dr. Thomas Thiemeyer) stattfand.

 

Sie arbeitete am NS-Dokumentationszentrum München als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Bildungs- und Vermittlungsarbeit.

Forschungsschwerpunkte

  • Politische Bildung im Anthropozän
  • Anthropozän und Klimawandel im Museum
  • Dokumentarfilmstudien
  • Shoah und Nationalsozialismus in der Erinnerungskultur
  • Oral History
  • Rechtsextremismus und Rechtspopulismus

Publikationen

2020

 

(im Veröffentlichungsprozess) Framing: Rechtspopulismus und (Film-)Sprache: In: Juchler, Ingo et al.: Politik und Sprache, Springer Verlag Wiesbaden.

 

(im Veröffentlichungsprozess) Emotionalisierung oder Distanzierung? Der Besuch von Memory Museen und NS-Dokumentationszentren als emotionale Praktik. In: Seider, Tanja/ Müller, Judith/ Eckl, Marlen (Hg.): Israelisch-deutscher Wissenschaftstransfer, Metropol Verl. Berlin.

 

2019

 

Familiengeschichte im Objektiv. Auseinandersetzungen mit NS-Geschichte in autobiografischen Dokumentarfilmen, Metropol Verl. Berlin.

 

2018

 

Thiemeyer, Thomas/Feldman, Jackie/Seider, Tanja (Hg.): Erinnerungspraxis zwischen gestern und morgen. Wie wir uns heute an NS-Zeit und Shoah erinnern. Ein deutschisraelisches Studienprojekt, tvv Verlag Tübingen.

Inszenierungen in den Filmen „Austerlitz“ und „#uploading_holocaust. Praktiken des Shoah-Gedenkens in zwei Dokumentarfilmen. In: Thiemeyer, Thomas/Feldman, Jackie/Seider, Tanja (Hg.): Erinnerungspraxis zwischen gestern und morgen. Wie wir uns heute an NS-Zeit und Shoah erinnern. Ein deutschisraelisches Studienprojekt, tvv Verlag Tübingen, S. 111-127.

 

2016

 

zusammen mit Eva Bahl: Audio-visuelle Repräsentationen postkolonial: Historisch-politisches Lernen mit dem Medium Dokumentar- und Essayfilm. In: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, hg. von Bernd-Stefan Grewe, S. 67–83.

 

2015

 

Politisierung des Privaten oder Privatisierung des Politischen? NS-Täterschaft in autobiografischen Dokumentarfilmen. In: Wrochem, Oliver v. (Hg.), Nationalsozialistische Täterschaften und der Umgang mit Täterschaften in Familien und Gesellschaft nach 1945, Metropol Verl.: Berlin, S. 193 – 212.

 

2013

 

Postcolonial Historiography in the Documentary Genre Essayfilm. In: InterDisciplines. Journal of History and Sociology: Documentary film styles, 01/2013, p. 127-151.

 

2010

 

Filmische Gegen-Erinnerungen an das Trauma der Shoah. In: Bruns, Claudia/Dardan, Asal/Dietrich, Anette (Hg.), „Welchen der Steine du hebst...“ – Filmische Erinnerung an den Holocaust, Bertz + Fischer Verl., S. 65-76.

 

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