Inhalt

Anhand einer qualitativen Untersuchung wird die Methode „Zeichnen im Sand“ von Marielle Seitz (1999; 2006) als kunstpädagogische Maßnahme zur Förderung fein- bzw. graphomotorischer Grundfertigkeiten im Elementarbereich untersucht. Zentral ist eine intensive Förderung von acht Kindern mit der Methode „Zeichnen im Sand“ über sechs Wochen. Nicht nur in Montessori-Einrichtungen hat sich das „Zeichnen im Sand“ seit ca. zwei Jahrzehnten etabliert, sondern auch in anderen Einrichtungen wie Kindergärten und staatlichen Grundschulen, um die Kinder durch angeleitetes Formenzeichnen im Sand in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit und ihrer Feinmotorik zu schulen. Nach der Methode „Zeichnen im Sand“ von Marielle Seitz sollen die Kinder in graphomotorischen Grundfertigkeiten geschult werden (Seitz, 1999; 2006). Hierzu zählen u. a. die Grob- und Feinmotorik, die visuelle Wahrnehmung und die Raum-Lage-Beziehung. Aus theoretischer Perspektive kann mit Bezug auf die Kinderzeichnungsforschung angenommen werden, dass der zeichnerische Entwicklungsstand in engem Zusammenhang mit den graphomotorischen Fertigkeiten steht. Daher wird neben der Evaluation der Intervention auch der Zusammenhang zwischen graphomotorischen Grundfertigkeiten und der zeichnerischen Entwicklung der Kindergartenkinder untersucht.

 

Abschlussbericht

Literatur

  • Seitz, M. (1999). Schreib es in den Sand. Spielerisches Zeichnen zur Förderung von Konzentration, Feinmotorik und Bewegungskoordination (3. Aufl.). München: Don Bosco.
  • Seitz, M. (2006). Vom Formenzeichnen zum Schreibenlernen. Wahrnehmung, Bewegungskoordination, Feinmotorik und Konzentration. München: Don Bosco.
  • Berner, Nicole/ Kirchner, Constanze: Erspüren und Erfassen. Zur Entwicklung und Förderung graphomotorischer Grundfertigkeiten im Vorschulalter. Abschlussbericht des Forschungsprojekts „Evaluation der Methode ‚Zeichnen im Sand’“ (unter Mitarbeit von Saskia Hoffmann, Agnes Kowalinski, Hendrik Lange, Michaela Miller und Eva Wilhelm). Augsburg 2014.

Projektdaten

Projektstart: 01.02.2013

Projektende: 30.04.2013

Projektträger: Universität Augsburg

Projektverantwortung vor Ort: Nicole E. Berner, Prof. Dr. Constanze Kirchner

Lehrstuhlinhaberin
Kunstpädagogik

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