Forschung am Arbeitsbereich Öffentliche Kommunikation

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Aktuelle Forschungsprojekte

Digitaler Stress in den Medien (2019-2023)

Projekt im vom Freistaat Bayern geförderten Forschungsverbund ForDigitHealth. Das Teilprojekt „Digitaler Stress in den Medien“ hat das Ziel, systematisch zu erfassen, wie digitaler Stress als gesellschaftliches Phänomen öffentlich diskutiert wird und wie demzufolge der allgemeine Wissenshorizont einzuschätzen ist. Da digitaler Stress als Medienthema bislang nicht untersucht wurde, wird das Projekt Antworten auf folgende Fragen erarbeiten: In welchen Medien ist digitaler Stress überhaupt ein Thema? Wie wird er beschrieben, d. h. welche Betroffenen und Umfelder, Ursachen und Symptome werden thematisiert? Und welche konkrete Folgeerkrankungen, aber auch welche denkbaren Präventions- oder Interventionsmaßnahmen werden debattiert?

 

Projektleiterin: Susanne Kinnebrock

Projektbearbeiterin: Cordula Nitsch

Projektdauer: 2019-2023

 

 

 

DFG-Projekt Narrativierung als Evidenzpraxis im öffentlichen Diskurs über Genforschung (2017-2020)

Dieses Projekt widmet sich der Narrativierung als Evidenzpraktik in der Berichterstattung über Genforschung. Die Grundannahme ist, dass Medien – neben der an die Wissenschaft angelehnten Evidenzpraktik der Daten- und Methodendarstellung sowie dem Quellenverweis – auch auf Narrationen zurückgreifen, um Befunde der Genforschung zu erläutern und zu plausibilisieren. Ziel des Projekts ist es, die Verwendung dieser verschiedenen Praktiken in der Berichterstattung über die Genforschung mit speziellem Fokus auf Narrationen als Evidenzpraktik zu untersuchen. Hierfür führen wir eine quantitative Inhaltsanalyse der Berichterstattung von 2000 bis 2016 durch. Außerdem soll eine qualitative Vorstudie Einblicke darin liefern, wie sich Masterplots wissenschaftlichen Arbeitens in der Berichterstattung ausgestalten.

 

Projektleiterinnen: Susanne Kinnebrock & Helena Bilandzic
Projektbearbeiterin: Magdalena Klingler
Projektdauer: 2017-2020, DFG-Sachbeihilfe Gz: KI 1532-/1-1, BI 838/9-1

 

 

 

"Die Sorge um die Fürsorge": bis zum Ende über sich verfügen…Vorstellungen von Autonomie, Verantwortung und Vulnerabilität (2015-2019)

Projekt im vom Freistaat Bayern geförderten Forschungsverbund ForGenderCare. Warum sorgen manche Menschen für kritische Lebensphasen mit Patientenverfügung oder Betreuungsvollmacht vor, während andere solche Themen lieber verdrängen? Wie hängt das Vorsorgeverhalten mit individuellen Vorstellungen eines würdigen Daseins in finalen Lebensphasen zusammen? Und welche Rolle spielen dabei Medien? Diesen Fragen ist das Projekt nachgegangen und hat zum einen die Argumentationsmuster in Massenmedien, Beratungsliteratur sowie medizinischer Fachliteratur untersucht. Zum anderen wurden die Sichtweisen heterogener Bevölkerungssegmente erhoben. Die Projektergebnisse deuten darauf hin, dass autonomiezentrierte Menschenbilder sowohl im öffentlichen Diskurs als auch in individuellen Vorstellungswelten dominieren.

 

Projektleiterinnen: Susanne Kinnebrock & Mariacarla Gadebusch Bondio
Projektbearbeiter*innen: Anna Wagner, Manuel Menke & Rico Krieger
Projektdauer: 2015-2019

 

 


"Mütter für den Staat": Weiblich konnotierte Sozialarbeit als historisches Legitimationsmuster auf dem Weg zur Gleichberechtigung (1890-1919 / 1945-1960)? (2015-2019)

Projekt im vom Freistaat Bayern geförderten Forschungsverbund ForGenderCare. Warum gilt Pflege als eine häusliche Angelegenheit, für die primär Frauen zuständig sind? Welche Folgen hatte es, dass Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts das Thema Pflege und Wohlfahrt in den Medien thematisierten und ihre Zuständigkeit für Pflege mit politischen Partizipationsforderungen verknüpften? Und wie gelang es schließlich, Pflegeaufgaben zu öffentlichen Aufgaben zu machen? Aber auch: Welche Retradierungsdynamiken sorgen dafür, dass auch heute noch ein Großteil der Care-Tätigkeit von Frauen übernommen wird? Diesen Fragen widmet sich das Forschungsprojekt "Mütter für den Staat", das die diskursive Verknüpfung von Care-Tätigkeit und politischer Partizipation zu Beginn des 20. Jahrhunderts und in der Nachkriegszeit untersucht.

 

Projektleiterinnen: Susanne Kinnebrock & Sylvia Schraut

Projektbearbeiter*innen: Mirjam Höfner, Désirée Dörner & Andre Dechert

Projektdauer: 2015-2019

 

 

 


The Handbook of European Communication History (2011-2019)

Handbuch-Projekt mit der Sektion „Communication History“ der “European Communication Research and Education Association”, ECREA, editiert von Klaus Arnold, Paschal Preston und Susanne Kinnebrock, Redaktionsassistenz: Mandy Tröger. Gefördert von der Delp-Stiftung.

 

 

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