Carissimi-Preis für Julia Häberle

Julia Häberle erhält für ihre Arbeit „Chor ist Klasse. Das Modell Chorklasse aus der Sicht von Schülerinnen – Eine qualitative Studie“ den des Lehrstuhls für Musikpädagogik. 

Der Preis ist mit 100 € dotiert und würdigt qualitativ herausragende Forschungsarbeiten, die von Lehramtsstudierenden am Lehrstuhl für Musikpädagogik der Universität Augsburg im Fach Musik als Schriftliche Hausarbeit („Zulassungsarbeit“) gefertigt wurden.

 

Aus: Carissimi, G. (?) (1708): Ars Cantandi, S. 4. Quelle: http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10527810-4 NoC-NC

 

Der Name des Preises lässt sich doppelt auslegen: Zum einen übersetzt sich das lateinische Wort „carus“ mit „lieb, teuer, wertvoll“, der Superlativ „carissimi“ (libri) steht für Schriften von höchstem Wert und bester Qualität. Zum anderen bezieht sich der Preis auf Giacomo Carissimi (1605-1674). Er wirkte 44 Jahre als maestro di cappella am Collegium Germanicum et Hungaricum in Rom, einer bedeutenden jesuitischen Ausbildungsstätte. Carissimis Rang als Komponist dokumentiert sich in einem reichen Werk geistlicher Vokalmusik, und als Musikpädagoge stand er in nicht minder hohem Ansehen: Er war verantwortlich für eine musikalische Ausbildung der Alumnen des Kollegs, die weithin gerühmt wurde. Dem klangvollen Namen mag es zu verdanken sein, dass 1692 bei Jakob Koppmayer in Augsburg in deutscher Sprache eine Gesangsschule erschien („Ars cantandi“), deren Urheberschaft Carissimi zugeschrieben wurde – ein italienisches Original freilich fehlt bis dato. Die „Carissimi“-Schrift erwies sich im 18. Jahrhundert als musikpädagogischer Beststeller, der 60 Jahre lang in mehreren Auflagen in Augsburg gedruckt wurde.

Ansprechpartner

Lehrstuhlinhaber
Musikpädagogik (Lehramt)
Dr. Gabriele Puffer
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Musikpädagogik (Lehramt)

Kontakt & Anfahrt

Anschrift:

Universität Augsburg

Lehrstuhl für Musikpädagogik

Universitätsstr. 26

D-86159 Augsburg


Telefon: +49 821 598 -2918 (Sekretariat)

 

Gebäude: G - Zentrum für Kunst und Musik      

© Universität Augsburg

Suche