Dr. Angelika Tasler

Wissenschaftliche Mitarbeiterin DFG-Projekt "Urbane Musikkultur in oberdeutschen Reichsstädten zwischen 1500 und 1800 - Musikernetzwerke zwischen Rothenburg o.d. Tauber, Nördlingen und Dinkelsbühl"
Musikwissenschaft
Telefon: 0821 598 5650
E-Mail: angelika.tasler@phil.uni-augsburg.de
Raum: 3067 (G)
Adresse: Universitätsstraße 26, 86159 Augsburg

Sprechzeit

Frau Dr. Tasler steht Ihnen gerne nach telefonischer oder schriftlicher Vereinbarung für einen Termin zur Verfügung.

Lebenslauf

Angelika Tasler absolvierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ein Magisterstudium Musikwissenschaft mit den Nebenfächern Staatsrecht und Liturgiewissenschaft. Parallel dazu studierte sie am Mozarteum in Salzburg Kirchenmusik sowie Orgel als Konzertfach, welches sie mit Auszeichnung und Meisterklasse abschloss. Anschließend vervollständigte sie ihre Ausbildung mit der Promotion an der Universität Freiburg i.Br. bei Christoph Wolff sowie mit einem Dirigierstudium bei Jeanpierre Faber an der Hochschule in Regensburg. In ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit dem Münchner Hofkapellmeister und Mozart-Zeitgenossen Peter von Winter („Die Kirchenmusik Peter von Winters“, Rombach Verlag 2009).

 

Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter die Aufnahme in die Stiftung Maximilianeum in München, die Studienstiftung des deutschen Volkes, den Kulturförderpreis ihrer Heimatstadt Coburg sowie ein Stipendium des Richard Wagner-Verbandes für die Bayreuther Festspiele 2009. In Meisterkursen und privaten Studien bei renommierten Musikern wie Ton Koopman, Lorenzo Ghielmi, Olivier Latry, Werner Jacob und Knut Nystedt vertiefte sie ihre musikalischen Kenntnisse, die sie auch in ihre Tätigkeit als Assistentin, Chorleiterin, Korrepetitorin und Solistin (Orgel, Cembalo) auf diversen Musikfestivals in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich einbringen konnte.

 

Als Musikwissenschaftlerin arbeitete sie an den Universitäten in München, Marburg und Augsburg sowohl als Forscherin wie auch in der Lehre. Zuletzt schloss sie ein eigenes Projekt bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Musiktheater des 19. Jahrhunderts mit einer umfangreichen Veröffentlichung ab („Macht und Musik“, Böhlau Verlag 2017). Seit November 2017 ist Frau Tasler als Kirchenmusikerin in St. Anna im Lehel in München tätig. Parallel dazu setzt sie ihre Arbeit als Musikwissenschaftlerin an der Universität Augsburg fort.

Forschungsschwerpunkte

  • "Das Coburger Musiktheater im 19. Jahrhundert", DFG-Forschungsprojekt mit eigener Stelle 2011-2014, Universitäten LMU München und Philipps-Universität Marburg
  • "Urbane Musikkultur in oberdeutschen Reichsstädten zwischen 1500 und 1800 -   Musikernetzwerke zwischen Rothenburg o. d. Tauber, Nördlingen und Dinkelsbühl", DFG-Forschungsprojekt ab 2019, Universität Augsburg   

Publikationen

Veröffentlichte wissenschaftliche Druckschriften:

  • „Joachim Raff und der ‚Theaterherzog‘ Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha“. In: Tagungsbericht der Joachim Raff-Gesellschaft, Lachen (CH) 2018. Erscheint Ende 2019.
  • „Herzog Ernst II. und die Musik“. In: „Die Welt in einer unberechenbaren Entwicklung bisher ungeahnter Kräfte – Studien zu Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha“, hg. v. Gert Melville und Alexander Wolz, Coburg 2018.
  •  „Macht und Musik. Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha und das Musiktheater im 19. Jahrhundert“. Wien/Köln 2017.
  • Aktualisierung des Artikels „Coburg“ bei MGG online, zusammen mit Friedhelm Brusniak, 2017.
  • „Schauspielmusik in den historischen Beständen des Coburger Theaters“. In: „Theater mit Musik“, hg. v. Ursula Kramer, Bielefeld 2014.
  • „Der Musiker Andreas Späth (1790-1876) aus Rossach“. In: „Gemeinde Großheirath. Aus Vergangenheit und Gegenwart“, Großheirath b. Coburg 2013.
  • Zeitungsartikel zur Coburger Musikgeschichte: Neue Presse Coburg 2013 (zu Felix Draeseke, Richard Wagner).
  • „Die Kirchenmusik Peter von Winters (1754-1825). Leben und Wirken des Münchner Hofkapellmeisters“. Band 11 der Reihe „Freiburger Beiträge zur Musikgeschichte“. Freiburg i.Br./Berlin/Wien (Rombach) 2009.
  • Werkverzeichnis zur Kirchenmusik Peter von Winters. Veröffentlicht auf dem Freiburger Dokumentenserver der Universitätsbibliothek Freiburg unter http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6256/
  • Artikel „Peter von Winter“, zusammen mit Stephan Hörner. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, hg. v. Ludwig Finscher, Bd. 17, Kassel etc. (Bärenreiter) 2007, Sp. 1020-1027.
  • Beiträge zu den Musikern Kaspar Ett, Carlo Broschi (Farinelli), Johann Caspar Kerll, Franz Seraph Destouches, Peter von Winter, Orlando di Lasso, Conrad Paumann, Joseph Weigl und N. Grunenwald. In: „Monachia von Carl Theodor von Piloty im Münchner Rathaus“, hg. v. Jürgen Wurst und Alexander Langheiter, München (Lenbachhaus) 2005.
  • „Peter von Winter (1754-1825) - Musik zwischen Mannheim und München an der Wende zum 19. Jahrhundert“. In: Musik in Bayern, 63, München 2002, S. 63-104.

Noteneditionen:

  • seit 2015: Klavierauszüge sowie Generalbassaussetzungen für den Carus-Verlag (Bach-Kantaten; Werke von Monteverdi, Michael und Joseph Haydn, Ignaz Holzbauer; Werke für Schulchor u.a.).
  • „Peter von Winter: Requiem c-moll“. In: Denkmäler der Tonkunst in Bayern, Neue Folge, Band 20. Wiesbaden/Leipzig/Paris (Breitkopf & Härtel) 2009.
  • Oboensonaten von Johann David Heinichen bei „befoco music“.

 

 

 

 

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