Die Universität Luxemburg (UL) wurde 2003 gegründet und ist mehrsprachig, international und stark forschungsorientiert. Ihre Studierenden und Mitarbeiter haben sich für eine moderne Einrichtung mit persönlicher Atmosphäre entschieden, die in der Nähe der europäischen Institutionen, internationaler Unternehmen und des Finanzplatzes Luxemburg liegt. Die 5200 Studierenden können zwischen Bachelor- und Masterstudiengängen wählen, die an einer der drei Fakultäten absolviert werden können: der Fakultät für Naturwissenschaften, Technik und Medizin, der Fakultät für Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaften und der Fakultät für Geistes-, Erziehungs- und Sozialwissenschaften.


Derzeit werden 23 Bachelorstudiengänge, 47 Masterstudiengänge und vier Doktorandenschulen angeboten. Die Forschung konzentriert sich auf eine Auswahl von Schwerpunktbereichen. Die Universität ist eine öffentliche Einrichtung, die Luxemburg als Plattform für Reflexion dienen und sich zu einem der Motoren der wirtschaftlichen Diversifizierung entwickeln möchte. Im aktuellen Vierjahresplan (2022–2025) konzentriert sich die UL auf die Schlüsselbereiche digitale Transformation, Medizin und Gesundheit sowie nachhaltige und gesellschaftliche Entwicklung.


Internationale Forschungsteams und etwa 1000 Doktoranden arbeiten in den Fakultäten und interdisziplinären Zentren der Universität. Die Universität Luxemburg gehört zu den 250 besten Universitäten weltweit, belegt Platz 4 weltweit für ihre „internationale Ausrichtung“ und Platz 25 in der Kategorie „Junge Universitäten“ im Times Higher Education (THE) World University Rankings 2023. Sie ist eine internationale und mehrsprachige Universität:

 

  • mehrsprachige Studiengänge in Französisch, Englisch und Deutsch
  • internationale Studierende und Mitarbeiter aus 130 Ländern
  • obligatorisches Auslandssemester
  • zahlreiche internationale Abkommen
  • Mitglied der „Universität der Großregion“ (UniGR)
  • Koordinator von EURAXESS Luxemburg.

OLHE wird an der Fakultät für Geistes-, Bildungs- und Sozialwissenschaften, Abteilung für Bildung und Sozialarbeit (DESW), durchgeführt. Die Fakultät hat 479 Mitarbeiter und 15 Labore und ist in sechs Bereichen tätig: Bildung und Sozialarbeit, Migration, Verhaltens- und Kognitionswissenschaften, Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Geografie und Raumplanung. Neben dem disziplinären Ansatz hat sich eine sehr ambitionierte interdisziplinäre Forschungskultur entwickelt.


Die DESW besteht aus vier interdisziplinären Instituten mit etwa 130 Mitarbeitern: (1) Institut für Lebenslanges Lernen und Beratung, (2) Institut für Musikwissenschaft und Kunst, (3) Institut für Sozialforschung und Interventionen und (4) Institut für Lehren und Lernen. Im Allgemeinen liegt der Schwerpunkt der Abteilung auf der Erforschung von Bildung in sozial, sprachlich und kulturell vielfältigen Gesellschaften.


Das Projekt wird innerhalb des Instituts für Lehren und Lernen am DESW der UL durchgeführt. Seine Forschungsarbeiten zielen darauf ab, Erkenntnisse über Kontexte und Prozesse des Lernens und Lehrens zu gewinnen, mit dem Ziel, die Qualität der Bildung zu verbessern. Seine Mitglieder führen in Zusammenarbeit mit Lehrkräften innovative Forschungsarbeiten durch und entwickeln evidenzbasierte Theorien zu effektiven Lehr- und Lernansätzen. Viele der Studien des Instituts befassen sich mit der Konzeption, Bewertung und Verbreitung von Instrumenten zur Verbesserung des Lernens und Lehrens.

 

Mitarbeitende

ist Inhaberin der Professur für „Erziehungswissenschaften (Lehrerausbildung)“ an der UL. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Erfahrungsbildung. Sie ist Beraterin in Fragen der Hochschulentwicklung, System- und Programmakkreditierung (Bachelor, Master, PhD) für Qualitätssicherungsagenturen wie AHPGS, AQUAS, SES (Deutschland, Libanon, Indonesien); Redaktionsmitglied der OEE-Zeitschrift „e&l” (Erleben & Lernen) sowie Chefredakteurin der Zeitschrift „Weiterbildung”; Mitherausgeberin des Abschnitts Erlebnispädagogik in der Enzyklopädie der Erziehungswissenschaften (Verlag Beltz); Vorstandsmitglied der deutschen „Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik e.V.“.

 

 

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