Menschenrechte: Diskussion zum Dokumentarfilm „Bêmal - Heimatlos. 10 Jahre Völkermord an den Jesiden"
Am Montag, 8. Dezember 2025 um 19:00 Uhr wird im Hörsaal 1001 der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg (Universitätsstr. 24) der Dokumentarfilm "Bêmal - Heimatlos. 10 Jahre Völkermord an den Jesiden" gezeigt. Der Dokumentarfilm der Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal und des Filmemachers David Körzdörfer begleitet Jesiden und Jesidinnen, die dieses Menschheitsverbrechen überlebt haben. Vier Geschwisterpaare geben uns Einblicke in die Folgen des Völkermordes und die Lebensrealität der Schutzsuchenden in Deutschland und der Zurückgebliebenen im Irak. Nach der Vorführung des Dokumentarfilms findet eine Aussprache statt. An ihr nehmen teil: die Überlebende Jihan Alomar, aus völkerstrafrechtlicher Sicht Dr. iur. Nicolai von Maltitz LL.M. (Columbia und Universiteit van Amsterdam), Habilitand an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht, Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht), und aus sozialwissenschaftlicher Sicht Prof. Dr. Christoph Weller, Inhaber des Lehrstuhls für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg. Eine Veranstaltung im Rahmen der KDFB-Frauenfilmreihe in Kooperation mit der Juristischen Gesellschaft Augsburg e.V., dem Katholischen Deutschen Frauenbund - Stadtverband Augsburg und dem Transferzentrum Frieden Augsburg.