Abschluss im PaWiKo-Projekt: Forschungsbericht zu Wirkungen Kommunaler Konfliktberatung veröffentlicht

Das Projekt " “ (PaWiKo) wurde erfolgreich abgeschlossen. Zentrale Erkenntnisse des zweijährigen, transdisziplinären Forschungsprojekts wurden nun in einem veröffentlicht.

Die Kommunale Konfliktberatung macht Kommunen ein Beratungsangebot, um sie darin zu unterstützen, dass Konflikte konstruktiver bearbeitet und damit Beiträge zum gesellschaftlichen Frieden geleistet werden können. Wie sehen diese Beiträge aus, wenn von der Organisation "Pro Peace" ein solcher Beratungsprozess durchgeführt wird? Wie wirkt Kommunale Konfliktberatung in Kommunen – und welchen Beitrag leistet sie zum gesellschaftlichen Frieden vor Ort? 

Mit diesen Fragen hat sich die partizipative Forschungsgruppe aus Wissenschaftler:innen des Lehrstuhls für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg und Praktiker:innen von (ehemals: Forum Ziviler Friedensdienst) befasst und nun einen umfangreichen Forschungsbericht veröffentlicht.

PaWiKo knüpfte sowohl inhaltlich als auch methodologisch an das Vorgängerprojekt  (KomPa) an, in dem Funktionsweisen und Prozesselemente Kommunaler Konfliktberatung im Mittelpunkt standen. Während dort die Frage „Wie funktioniert Kommunale Konfliktberatung?“ bearbeitet wurde, richtete PaWiKo den Fokus gezielt auf Wirkungen entlang der Fragestellung „Welche Wirkungen von Kommunaler Konfliktberatung lassen sich mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen?"

Charakteristisch für PaWiKo war der konsequent partizipative Forschungsansatz: Wissenschaft und Praxis arbeiteten transdisziplinär in einem gemeinsamen Forschungsprozess zusammen. Praktiker:innen der Kommunalen Konfliktberatung waren insbesondere in der Entwicklung der Forschungsfrage und in der Datenerhebung eng beteiligt; Auswertung, Interpretation und das Verfassen des Forschungsberichts wurden durch die Wissenschaftler:innen des Augsburger Lehrstuhls für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung verantwortet – begleitet durch die Praktiker:innen als Resonanz- und Reflexionspartner:innen. 

Die  zielt explizit darauf, dass sich die Forschung an den Bedarfen der Praxis orientiert und die Forschungsergebnisse direkt in die Praxis zurückfließen können – Kennzeichen einer praxisorientierten, transdisziplinären Friedens- und Konfliktforschung. Der Forschungsbericht wurde von Christoph Weller, Christina Pauls, Markus Kaistra, Annika Jahn und Felicia Höchsmann verfasst. Projektbeteiligte waren außerdem die Praktiker*innen Wolfgang Dörner, Eva Hörle und Sylvia Lustig von Pro Peace.

Das Projekt wurde finanziell durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union im Rahmen des Projekts „Kommunen im Fokus: Konflikte nutzen – Integration gestalten“ gefördert. 

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