Christoph Weller mit Vortrag und Panel beim 31. Deutschen Präventionstag am 13./14.4. in Hannover

"Künstliche Intelligenz in der Prävention“ ist das des diesjährigen Präventionstags, am dem Prof. Weller mit der Leitung eines Panels zum und einem Speedvortrag über mitwirkt und über die Arbeiten des informiert.

Der 31. Deutsche Präventionstag widmet sich neben allen anderen Themen im weiten Feld der Gewalt- und Kriminalprävention dem Schwerpunktthema „Künstliche Intelligenz in der Prävention“. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen: Welche Herausforderungen bringt KI im Kontext von Kriminalität und Sicherheit, aber auch im gesamtgesellschaftlichen Miteinander mit sichWelche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen? Wie lässt sich KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen? Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann.Das von Christoph Weller initiierte Panel „ “ eröffnet beim DPT den Raum für unmittelbaren Transfer. Konfliktbearbeitung ist ein wichtiges Thema der Präventionsarbeit und viele Akteure dieses Feldes verfügen über breite und zugleich sehr unterschiedliche Expertisen. Zu selten wird jedoch dem gelingenden Transfer dieser Expertise die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt. Forschungsergebnisse werden zwar in vielen Fällen veröffentlicht, aber ein erfolgreicher Transfer aus der Wissenschaft in die Praxis ist damit noch nicht gewährleistet. Und noch seltener werden Fragen aufgeworfen und diskutiert hinsichtlich des Transfers aus der Praxis in die Wissenschaft, um beispielsweise in der Forschung praxisrelevante Fragestellungen bearbeiten zu können. Mit dieser doppelten Zielsetzung diskutieren auf diesem Panel verschiedene Vertreter*innen aus Praxis und Forschung über Konfliktbearbeitungsexpertise, damit unmittelbar beim DPT der multidirektionale Transfer zwischen Praxis und Wissenschaft stattfinden kann.

In seinem am 13. April um 12:40 Uhr informiert Christoph Weller über neue Transferformate für die Präventionspraxis und plädiert dafür, dem wechselseitigen Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft größere Aufmerksamkeit zu schenken. In verschiedenen Forschungsfeldern wird an Erkenntnissen und Fragestellungen gearbeitet, die für eine erfolgreiche Präventionspraxis benötigt werden. Zugleich sind für eine fundierte Forschung die Zugänge zur Praxis und die Erfahrungen und Expertisen der Praktiker*innen von entscheidender Bedeutung. Hierfür wurden in den vergangenen Jahren im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung neue Formate entwickelt und praktisch erprobt, die in dem Speedvortrag vorgestellt werden: Partizipative Konfliktforschung am Beispiel der Forschung zu Kommunaler Konfliktberatung sowie Erfahrungen aus den Arbeiten des „Transferzentrums Frieden Augsburg“, etwa bei der Stärkung von Konfliktkompetenzen für pädagogisches Fachpersonal.

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