„was ich anhatte …“ – Ausstellung zu sexualisierter Gewalt an Frauen
Vom 13. - 27. September wird in der Neuen Galerie Höhmannhaus (Maximilianstraße 48) mit Unterstützung des
Transferzentrums Frieden Augsburg die Ausstellung „was ich anhatte …“ gezeigt mit Vorträgen, Gesprächsangeboten und dem Workshop „Mythen über sexualisierte Gewalt erkennen und hinterfragen“ mit Prof. Dr. Rebecca Gulowski und Dr. Christina Pauls vom Transferzentrum Frieden Augsburg am Donnerstag, 24.9. um 11:00, 13:00 und 15:30 Uhr (Anmeldung erforderlich). Die Wanderausstellung zu sexualisierter Gewalt an Frauen wird vom
Büro für Kommunale Prävention der Stadt Augsburg in der Neuen Galerie im Höhmannhaus gezeigt. Augsburg ist damit die 70. Station der Wanderausstellung, die seit 2020 deutschlandweit unterwegs ist. Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie, dass für einige Workshops sowie für die begleiteten Ausstellungsbesuche eine Anmeldung erforderlich ist. Die Ausstellung bietet eindrucksvolle und aufrüttelnde Einblicke in die Gewalterfahrungen von Frauen. Die gezeigten Kleidungsstücke stehen stellvertretend für die Erfahrungen von zwölf Frauen. Die Exponate machen deutlich, dass sexualisierte Gewalt unabhängig von Kleidung, Auftreten oder Verhalten der Betroffenen geschieht. Die Ausstellung regt dazu an, sich kritisch mit sogenanntem Victim Blaming – der Schuldzuweisung an Betroffene – auseinanderzusetzen und trägt dazu bei, das gesellschaftliche Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu stärken. Begleitend wird ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Workshops und Fachveranstaltungen angeboten. Themen sind unter anderem Täterarbeit, K.-o.-Tropfen, Vergewaltigungsmythen sowie Präventions- und Opferschutzarbeit. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer durch Fachkräfte begleiteten Ausstellungsbesichtigung. Das gesamte Programm finden Sie hier: was ich anhatte