Forschungsprojekte

MIME- Mobility and Inclusion in Multilingual Europe

MIME-Project

„MIME ist ein Forschungsprojekt zu Mehrsprachigkeit in Europa. Es wurde von der Europäischen Kommission durch das 7. Forschungsrahmenprogramm finanziert. Unter Nutzung eines innovativen interdisziplinären Ansatzes erarbeitete MIME einen umfassenden Katalog von politisch relevanten Vorschlägen, der die sprachenpolitischen Strategien enthält, welche ‚Mobilität‘ und ‚Inklusion‘ bestmöglich verbinden. Die unterschiedlichen Konzepte und Methoden wurden in einem analytischen Rahmen zusammengeführt, der ihre praxisorientierte Integration sicherstellen sollte. MIME erkennt, beurteilt und empfiehlt Maßnahmen zur Steuerung des Ausgleichs zwischen den potentiell gegensätzlichen Zielen von Mobilität und Inklusion in einem vielsprachigen Europa. Wir glauben, dass existierende Verfahren des Ausgleichs nicht als gegeben hinzunehmen sind, sondern sowohl in symbolischer als auch materieller bzw. finanzieller Hinsicht verändert werden können, und sind der Meinung, dass dieses Ziel am besten durch sorgsam konzipierte Praktiken öffentlicher Politik und die intelligente Nutzung der Dynamik in der Zivilgesellschaft erreicht werden kann.“
(Quelle:  Projektwebseite: )

 

„Die Augsburger Forscherinnen und Forscher richteten ihr Augenmerk vor allem auf die besonderen Herausforderungen in Gesellschaften, die bereits aus historischen Gründen eine sprachlich vielfältige Bevölkerung aufweisen und in denen sowohl eine oder mehrere Nationalsprachen als auch Regional- und Minderheitensprachen vorzufinden sind. Im Zuge von Europäisierung und Zuwanderung zeichnen sich diese Gesellschaften – zusätzlich zu ihrer historischen – durch eine „neue“, noch höhere und komplexere Vielfalt an Sprachen aus. Kraus untersuchte zusammen mit Dr. Núria Garcia, Dr. Vicent Climent-Ferrando und Melanie Frank den gesellschaftlichen und politischen Umgang mit der Mehrsprachigkeit in den drei Städten Barcelona, Luxemburg und Riga, um herauszufinden, wie in der jeweiligen Stadtbevölkerung unter Bedingungen ausgeprägter soziolinguistischer und sprachenpolitischer Komplexität  neue Identitätsmuster entstehen.“

(UniPressedienst )

 

Peter A. Kraus: member of the executive board and interdisciplinarity manager;
lead of Work Package 2.

 

Publikation u.a.:

 

EU 7th Framework Programme, 2014 - 2018

RECODE - Responding to Complex Diversity in Europe and Canada

RECODE Project

„This interdisciplinary, comparative research programme is intended to explore to what extent the processes of transnationalisation, migration, religious mobilisation and cultural differentiation entail a new configuration of social conflict in post-industrial societies. Such a possible new constellation we here label complex diversity.
The leading idea is that such diversity is developing at a global level, but particularly in European-style societies, where social entitlements, supranational policies and cultural diversity enjoy a considerable, but often contradictory degree of legitimacy.
In this perspective, Canada offers some interesting similarities and contrasts with Europe. Our project tries therefore to identify the cleavages and normative issues that this new constellation raises on both sides of the Atlantic, and to develop expertise in the institutions, public policies and cultural resources that can respond to them. The thematic focus of the programme covers the areas of linguistic diversity and political communication, religious pluralism, transnationalism and, finally, multiculturalism and welfare state policies. The thematic focus of the programme covers the areas of linguistic diversity and political communication, religious pluralism, transnationalism and, finally, multiculturalism and welfare state policies.“ (RECODE-Programme, p. 2)

 

 

Projektwebseite: (RECODE)


Peter A. Kraus: principal applicant and programme chair.

 

Publikation u.a.:

 

European Science Foundation (ESF) Research Networking Programme, 01.06.2010-01.07.2014
 

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