Inspirierender Vortrag zu jüdischen Perspektiven der Umweltethik
Die Studierenden waren begeistert! Im Rahmen einer überaus inspirierenden Veranstaltung durften sich die Zuhörenden intensiv mit der Frage beschäftigen, wie jüdische Umweltethik Antworten auf die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit geben kann. Der Gastreferent Elie Dues (Politologe, Umweltwissenschaftlicher und derzeit in der Ausbildung zum Rabbiner) zeigte ausgehend von Texten der Thora, welchen Beitrag jüdische Umweltethik zur aktuellen ökologischen Debatte leisten kann. Denn der verantwortungsvolle Umgang mit der Schöpfung ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ethische und spirituelle Aufgabe. Gerade der interreligiöse Dialog eröffnet hier neue Perspektiven und fördert gegenseitiges Verständnis. Darüberhinaus wurden auch wertvolle Erläuterungen zu grundlegenden Begriffen und Handlungen des jüdischen Glaubens eingeflochten und den interessierten Zuhörenden quasi 'to-go' mitgegeben. Der Vortrag fand im Rahmen des Zertifikatsstudiengangs Interreligiöse Mediation (ZIM) statt, welcher für Lehramtsstudierende einen interdisziplinären und interreligiösen Lern-und Diskursraum zur Professionalisierung in pluralen Kontexten in den Schulen bietet.