Forschungsschwerpunkte und -interessen

Soziologie sozialer Probleme: Problembearbeitungsinstitutionen und zivilgesellschaftliche Problembearbeitung

Prostitution und Sexarbeit, Intersektionaliät und soziale Ungleichheit, Sciene and Technology Studies

Qualitativ-rekonstruktive Methoden: Ethnographie, kritische Ethnomethodologie, Trans-Sequentielle Analyse, ethnomethodologische Kategorisierungsanalyse, Diskursanalyse und Interviewforschung

Akademischer Werdegang und berufliche Tätigkeiten

Promotion in Soziologie an der Johann Goethe-Universität Frankfurt/Main, Master of Arts, Soziale Arbeit und Diplom-Sozialarbeiterin/Diplom-Sozialpädagogin (FH) an der Hochschule Esslingen

 

seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie an der Universität Augsburg, zuvor Promotionsstipendiatin der Rosa Luxemburg Stiftung, wissenschaftliche Mitarbeit in der Abteilung Sozialpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft an der Eberhard Karls-Universität Tübingen sowie an dem Institut für regionale Innvovation und Sozialforschung Tübingen, verschiedene Tätigkeiten im Bereich der Praxisforschung sowie in der sozialpädaogischen Beratung.

Publikationen (Auswahl)

Löffler, Marlen S. (2019): Mit „Strichern“ niederschwellig arbeiten. Zur Herstellung einer unzugänglichen Problemgruppe. In: Dörte Negnal (Hg.): Die Problematisierung sozialer Gruppen in Staat und Gesellschaft. Wiesbaden, Germany: Springer VS, S. 105–126.

 

Löffler, Marlen S. (2015): Gefährlich und gefährdet. Zur sozialen Konstruktion männlich-homosexueller Sexarbeit als Risiko. In: Bernd Dollinger, Axel Groenemeyer und Dorothea Rzepka (Hg.): Devianz als Risiko. Neue Perspektiven des Umgangs mit abweichendem Verhalten, Delinquenz und sozialer Auffälligkeit. Weinheim: Beltz Juventa, S. 268–289.

Vorträge (Auswahl)

06/2019 | „Ich habe ja bereits (...) sehr emotional zu dem Thema Stellung genommen“ Emotionen und Moral im Gesetzgebungsprozess zur Neu/Regulierung von Prostitution in Deutschland. (zusammen mit Christine Preiser)
Gemeinsame Tagung der DGS-Sektionen Soziale Probleme und Soziale Kontrolle sowie Wissenssoziologie „Emotionen und Moral in Problematisierungsdiskursen“, Kassel, 27.06. bis 28.06.2019

 

05/2019 | Die andere Frau. Othering-Prozesse im Zuge der Neu/Regulierung der Prostitution in Deutschland. (zusammen mit Christine Preiser)
Gemeinsame Tagung der DGS-Sektionen Soziologie des Körpers und des Sports sowie Wissenssoziologie „Die Körper der Anderen (Körperwissen III)“, Augsburg, 24.05. bis 25.05.2019

 

11/2017 | Soziale Probleme kleinarbeiten. Die Herstellung und Bearbeitung des unbearbeitbaren „Strichers“ in Anlauf- und Beratungsstellen für männliche Sexarbeiter.

Tagung der DGS-Sektion Soziale Probleme und soziale Kontrolle „Problem- und Risikogruppen in Staat und Gesellschaft“, Paderborn, 23.11. bis 24.11.2017

 

03/2017 | Constructing clients in social services for male to male sex workers.
im Rahmen des mit Anne Dölemeyer gemeinsam organisierten Panels „Making a case: social work and the clientelisation of (precariously living) migrant sex workers“.

Konferenz der COST Action IS1209 „Comparing European Prostitution Policies: Understanding Scales and Cultures of Governance’ (ProsPol) „Displacing Sex for Sale“, Kopenhagen, 29.03. bis 31.03.2017

 

01/2017 | Identifying the client in social services for male to male sex workers.
Symposium „The State of the Abject“ des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Leipzig (auf Einladung), 12.01. bis 13.01.2017

 

06/2016 ‘We have to do this talk because I have to examine if you are right here’: Accessibility, testing procedures, and access authorisation for male to male sex workers in social work NGOs in Germany.

Konferenz der Zeitschrift „Gender, Work & Organization“, Keele, 29.06. bis 01.07.2016

 

06/2016 | An den Grenzen des Möglichen? Zum Umgang mit Ekelgefühlen in niederschwelligen Anlauf- und Beratungsstellen für männliche Sexarbeiter.
Internationale Fachtagung „Verkörperungen des Sozialen: Zum Verhältnis von Körper, Sexualität und Sozialer Arbeit im Feld der Sexarbeit“ des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich (auf Einladung), 16.06. bis 17.06.2016

 

06/2015 | „Manchmal wünscht man sich ein Fenster hier“ – Aversionen gegenüber Adressat_innen in niedrigschwelligen sozialpädagogischen Anlaufstellen.
Kommissionstagung der DGfE-Sektion Sozialpädagogik „Wa(h)re Gefühle? Sozialpädagogische Emotionsarbeit im wohlfahrtsstaatlichen Kontext“, Siegen, 11.06. bis 13.06.2015

 

04/2015 | The construction of male sex work as a social problem in Germany.
Konferenz der COST Action IS1209 „Comparing European Prostitution Policies: Understanding Scales and Cultures of Governance“ (ProsPol) „Troubling Prostitution: Exploring intersections of sex, intimacy and labour“, Wien, 16.04. bis 18.04.2015

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Soziologie: Sektion „Soziale Probleme und soziale Kontrolle“

 

Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft: Sektion „Sozialpädagogik und Pädagogik der frühen Kindheit“ und Sektion „Frauen- und Geschlechterforschung“

 

Gründungsmitglied des interdisziplinären

 

Gründungsmitglied der

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