"Der Beitrag der Musiktherapie zur multimodalen Schmerzbehandlung"

 

Der chronische Schmerz, der sich trotz zahlreicher Behandlungsbemühungen hartnäckig hält, zeichnet ein menschliches Leben. Er durchkreuzt Zukunftspläne, macht Hoffnungen zunichte, verändert soziale Beziehungen und wirft Sinn- und Wertfragen auf. Fragen, die zum Umdenken und Umorientieren herausfordern. Dieses Umdenken trifft auch auf die moderne Schmerztherapie zu, die seit den 1960er Jahren zunehmend einem ganzheitlich bio-psycho-sozialen Krankheitsverständnis folgt und multimodal ausgerichtet ist. Die Musiktherapie als ein nicht-medikamentöser Behandlungsansatz spielt darin eine besondere Rolle. Sie kombiniert physiologische Musikwirkungen mit einem sinnlich-kreativen Tun, das positive Auswirkungen auf die meist getrübte Stimmung, die erhöhte Anspannung und das geringe Selbstwirksamkeitsgefühl von chronischen Schmerzpatient*innen hat. 

 

Die Referentin, Prof. Dr. Susanne Metzner, hat auf der Basis klinischer Erfahrung zur musiktherapeutischen Schmerzbehandlung geforscht und wird auch aktuelle Forschungsergebnisse präsentieren. 

 

Foto: Konstanze Frölich

 

 

 

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Sekretariat des Studien- und Forschungsbereiches / AMYGDALA; Sekretariat MMM-Institut
LMZ | Musiktherapie

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