Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Ihrer Promotion an der Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät:

 

 

Wer ist für Promotionen zuständig?

Institutionell die Fakultät, formal deren Promotionsausschuss und praktisch die Fakultätsverwaltung.

Die Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Augsburg verleiht den Grad einer Doktorin oder eines Doktors der Philosophie (Dr. phil.) auf der Grundlage der Allgemeinen Promotionsordnung (APromO) der Universität Augsburg, ergänzt um die Promotionsordnung der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät (PromOPhilSoz).

Eine Promotion an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät setzt die Betreuung eines Dissertationsvorhabens durch eine mitwirkungsberechtigte Person der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg voraus (§ 2 PromOPhilSoz). Mit ihr ist eine Betreuungsvereinbarung abzuschließen (§ 4 PromOPhilSoz). Der Ständige Promotionsausschuss stellt eine Vorlage für die Betreuungsvereinbarung zur Verfügung.

Für alle Entscheidungen im Zusammenhang mit der Durchführung des Promotionsverfahrens der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät ist der Ständige Promotionsausschuss der Fakultät zuständig. Er wird dabei von der Fakultätsverwaltung unterstützt.

 

Muss ich für die Promotion immatrikuliert sein?

Nein. Die Promotionsordnung der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät ermöglicht in § 7 begründete Ausnahmen von der in § 9 APromO formulierten Regel, dass die Dissertation in deutscher Sprache abgefasst sein muss.

Wenn in Ihrem Fall eine solche Ausnahme gemacht werden soll, reichen Sie hierfür bitte einen begründeten Antrag an den Ständigen Promotionsausschuss der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät mit einer Stellungnahme Ihrer*s Betreuers*in ein.

Welche Aufgaben haben die Betreuer*innen?Die inhaltliche Begleitung eines Dissertationsprojekts erfolgt durch eine*n Professor*in oder ein habilitiertes Mitglied der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Was genau diese Betreuung umfasst, wird am Beginn des Promotionsvorhabens zwischen Doktorand*in und Betreuer*in im Rahmen einer schriftlichen Betreuungsvereinbarung niedergelegt.

 

Was muss ich bei der Betreuungsvereinbarung und dem Exposé beachten?

Am Beginn eines Promotionsvorhabens steht der intensive inhaltliche Austausch mit einer*m Betreuer*in Ihres Dissertationsprojekts. In diesem Zusammenhang erstellen Sie ein aussagekräftiges Exposé, das differenzierte Angaben mindestens hinsichtlich der Fragestellung, des Forschungsfelds, zu dem ein Beitrag geleistet werden soll und des methodischen Vorgehens enthalten muss, ergänzt um einen Zeitplan. Ausführlichere Hinweise zur Erstellung eines Exposés finden Sie in großer Zahl im Internet - auf die wesentlichen Aspekte wird Sie Ihr*e Betreuer*in hinweisen.

Das Exposé ist die Grundlage zum Abschluss einer Betreuungsvereinbarung zu Ihrem Promotionsvorhaben mit einer*m Hochschullehrer*in der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg. Das entsprechende Formular enthält die unverzichtbaren Vereinbarungen zwischen Doktorand*in und Betreuer*in und kann durch eigene zusätzliche, schriftliche Absprachen zur Betreuungsvereinbarung ergänzt werden.

 

Was bedeutet Zulassung?

Damit das Promotionsverfahren, in dem vor allem die Dissertation begutachtet und anschließend eine Disputation durchgeführt wird, in Gang gesetzt werden kann, beantragen Sie als Doktorand*in die Zulassung zur Promotion an unserer Fakultät. Hierfür steht ein Formular (Zulassungsantrag) zur Verfügung, welches gemeinsam mit der Dissertation eingereicht wird.

Am Beginn Ihrer Arbeit an einer Dissertation steht nicht die Zulassung, sondern die Erstellung eines Exposés, in dem das Promotionsvorhaben beschrieben wird, um darauf aufbauend eine Betreuungsvereinbarung mit einer*m Hochschullehrer*in der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät zur Betreuung Ihres Promotionsvorhabens abzuschließen.

 

Was muss ich vor der Zulassung zur Promotion beachten?

Zu Beginn der Promotion schließen Sie nach Konkretisierung des Themas eine Betreuungsvereinbarung (§ 4 PromOPhilSoz) mit einer*m Hochschullehrer*in der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät ab. Hierfür ist das Promotionsvorhaben in einem Exposé zu beschreiben und dieses der Betreuungsvereinbarung beizufügen.
Nach Abschluss der Betreuungsvereinbarung kann ein Antrag auf verbindliche Teilentscheidung (§ 4 Abs. 2 PromOPhilSoz) gestellt werden. Welche Unterlagen hierfür im Dekanat vorgelegt werden müssen, steht in § 7 der Allgemeinen Promotionsordnung der Universität Augsburg.
Unverzichtbar hierfür sind darüber hinaus:

  • Der formlose Antrag auf verbindliche Teilentscheidung mit Benennung des Promotionsfaches, in welchem die Promotion angestrebt wird (gemäß der Fächerliste am Ende der Promotionsordnung unserer Fakultät).
  • Eine Erklärung, dass keine Bedingungen erfüllt werden, die nach Art. 69 Satz 1 BayHSchG die Entziehung des Doktorgrades oder nach Art. 48 Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz (BayVwVfG) die Rücknahme der Verleihung des Doktorgrades rechtfertigen würden (§ 6 Abs. 1 APromO).
  • Die unterzeichnete Betreuungsvereinbarung mit Anlagen (Exposé, Zeitplan).
  • Kopie aller Hochschulzeugnisse (ggf. mit deutscher Übersetzung).

 

Wo finde ich die Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion?

Die Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät ergeben sich aus den Regelungen der Allgemeinen Promotionsordnung der Universität Augsburg (insbesondere § 6) und der Promotionsordnung der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät (z.B. § 5 PromOPhilSoz).

 

Muss ich Deutschkenntnisse nachweisen?

Wenn Deutsch nicht Ihre Muttersprache ist, müssen für eine Zulassung zur Promotion ausreichende De