Laufende Forschungsprojekte

Geld in der Makroökonomik

In friktionslosen Konjunktur- und Wachstumsmodellen haben monetäre Schocks Effekte auf Güter-, Arbeits- und Wertpapiermärkte, die der empirischen Erfahrung zuwider laufen. Können Marktfriktionen, wie Marktmacht, Kosten der Preisanpassung und Lohnkontrakte, dieses Bild ändern? Welchen Beitrag kann die endogene Wachstumstheorie leisten den Zusammenhang zwischen der Höhe der Inflation, der Wachstumsrate des Pro-Kopf-Einkommens und der Arbeitslosenrate sowie persistente nichtneutrale Effekte von Geld zu erklären? Welche Implikationen auf die Verteilung des Geldbestands selbst entstehen aus unterschiedlichen Motiven der Geldnachfrage, wie der Vorauskassenansatz, die Berücksichtigung von Transaktionskosten sowie Geld als Argument der Nutzenfunktion?

 

Literatur:

Vermögenspreise und –renditen im Konjunkturzyklus

Vermögenspreise und –renditen weisen insbesondere im Konjunkturzyklus Eigenschaften auf, welche mit der Theorie schwer in Einklang zu bringen sind. Dazu gehört u.a eine theoretisch unplausibel hohe Risikoprämie und eine starke Volatilität von Aktienrenditen. Welche Marktfriktionen, technologischen Restriktionen und Präferenzenordnungen von Individuen können diese Anomalien erklären? Welche Rolle spielt die Gefahr einer sehr großen Krise? Stehen diese Erklärungsansätze im Einklang zu Eigenschaften der Güter-, Arbeits- und Geldmärkten? Welche Implikationen ergeben sich daraus für die Politik?

 

Literatur:

Lösung stochastischer, dynamischer allgemeiner Gleichgewichtsmodelle

Stochastische, dynamische allgemeine Gleichgewichtsmodelle sind zu einem wichtigen Werkzeug der Makroökonomen geworden. Zur Lösung dieser Modelle stehen eine Reihe von Verfahren aus dem Bereich der numerischen Mathematik zur Verfügung. Wir untersuchen die Genauigkeit verschiedener Lösungsverfahren und gehen der Frage nach, welche der Verfahren auf Modelle mit großem Zustandsraum übertragbar sind.

 

Literatur:

Evaluation und Schätzung stochastischer, dynamischer allgemeiner Gleichgewichtsmodelle

Ein Grund für den Erfolg von stochastische, dynamische, allgemeine Gleichgewichtsmodelle sind eine Vielzahl von Evaluationsmöglichkeiten wie z.B. die Kostenfunktion von konjunktureller Unsicherheit, die Impulsantwortfunktion, die Autokovarianzfunktion und die Likelihood-Funktion. Die letztgenannten eignen sich für Parameterinferenz mit Hilfe von Momenten-, Maximum-Likelihood- sowie Bayesianischen Schätzern. Viele dieser Kenngrößen sowie die Schätzer müssen numerisch mit zeit- und rechenintensiven Verfahren evaluiert werden. Zusätzlich sind diese Bedingt auf das Modell und dessen Lösungmethodik zu wählen. Wir untersuchen und entwickeln Verfahren, welche die Effizienz und Genauigkeit steigern und zeigen geeignete Anwendungen.

 

Literatur:

Wohnbau im Konjunkturzyklus

Rund 25% der getätigten Investitionen entwickelter Volkswirtschaften entfallen auf den Wohnbau. Diese Investitionen weisen über den Konjunkturzyklus starke Unterschiede zu den restlichen Investitionstätigkeiten auf. Darunter fällt unter anderem eine starke Volatilität im Preis sowie in realen Gütereinheiten und ein Vorangehen im Konjunkturzyklus.
Es wird untersucht, ob reale Eigenschaften wie niedrige Abschreibungsraten oder hohe Anteile der Produktionsfaktoren Land und Arbeit als Determinanten dienen. Als zweiter Untersuchungsgegenstand dient die enge Verknüpfung von Wohnbau und Hypotheken.

 

Literatur:

 

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Räumliche und zeitliche Determinanten der Wissensdiffusion und Wissensspillover

(Prof. Dr. Torben Klarl) 

 

Wissen, wie Humankapital, ist ein essentieller Wachstumstreiber von Volkswirtschaften. Bis heute ist allerdings nicht eindeutig belegt, welche Kräfte die Diffusion von Wissen sowohl in zeitlicher, als auch in räumlicher Hinsicht begünstigen bzw. behindern. Sowohl die Heterogenität von Regionen, wie auch Netzwerkeffekte können als signifikante Erklärungsgrößen für die Diffusion von Wissen identifiziert werden.

 

Literatur:

 

  • Klarl, Torben, What tells us spatial filtered labour productivity? - Evidence for German regions, mimeo, ZEW and University of Augsburg
  • Klarl, Torben, Comment on Acs and Varga: Entrepreneurship, agglomeration and technological change, erscheint in: Small Business Economics, (DOI 10.1007/s11187-012-9418-z)
  • Klarl, Torben, Modelling the folk theorem of spatial economics: a heterogeneous regional growth model, Universität Augsburg, Volkswirtschaftliche Diskussionsreihe, Beitrag 305, Mai 2009
  • Klarl, Torben, Knowledge diffusion and knowledge transfer: two sides of the medal, ZEW Discussion Paper No. 09-080, Dezember 2009
  • Klarl, Torben,  Spatial model selection and spatial knowledge spillovers: a regional view of Germany, ZEW Discussion Paper No. 10-005, Januar 2010
  • Klarl, Torben: Absorptive Capacity, formation of enterprises and space, mimeo, ZEW and University of Augsburg
  • Klarl, Torben: A Bayesian approach for estimating higher order spatial error component models dealing with spatial heterogeneity, mimeo, ZEW and University of Augsburg

Natürliche Resourcen und (endogenes) Wachstum

(Prof. Dr. Torben Klarl) 

 

Im Rahmen dieses Projektes werden aktuelle Problemfelder im Spannungsfeld Ressourcenökonomik und Wachstum behandelt. Hierbei geht es u.a. um Fragen des optimalen Ressourcenmanagement bei sich zeitlich veränderten Marktbedingungen oder um die optimale Ausgestaltung von Fiskalpolitik im Kontext von Extremwetterereignissen und Klimawandel. 

 

Literatur:

 

  • Klarl, Torben, Market dynamics, dynamic resource management and environmental policy in the context of (strong) sustainability, erscheint im Journal of Evolutionary Economics
  • Klarl, Torben and Martin Scheffel, Climate Change, the Likelihood of Extreme Events and Optimal Fiscal Policy, mimeo, ZEW and University of Augsburg 

Ökologische Nachhaltigkeit und Bevölkerungsalterung

(Prof. Dr. Torben Klarl)

 

Der sich in weiten Teilen der Industriestaaten vollziehende demographische Wandel birgt neue Herausforderungen für die Ausgestaltung einer nachhaltigen Umweltpolitik. So ist beispielsweise die Frage zu beantworten, ob und wenn ja in welchem Ausmaß altruistische Motive der Schlüssel für eine nachhaltige Umweltpolitik sein können. Diese Projekt wurde in Kooperation mit Prof. Dr. Sebastian Kranz von der Universität Ulm durchgeführt.

Vermögenspreise und Geldpolitik

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Schwerpunktprogramm 1578 "Financial Market Imperfections and Macroeconomic Performance"

(Prof. Dr. Alfred Maußner, Halvor Ruf, Michael Flor)

 

Sollten Zentralbanken auch die Entwicklung von Vermögenspreisen im Auge behalten? Die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise unterstreicht die Aktualität dieser Frage nach der geldpolitischen Strategie. Obwohl bereits eine Reihe von Studien dieser Frage nachgegangen sind, steht eine definitive Antwort noch aus. Innerhalb zweier Teilprojekte soll die Forschung auf diesem Gebiet vorangebracht werden:

Im ersten Teilprojekt sollen vorhandene Modelle mit einem repräsentativen Haushalt weiterentwickelt werden. In dem so geschaffenen Rahmen werden Simulationsstudien Aufschluss darüber geben, welche Wirkung eine auch an Vermögenspreisen orientierte Geldpolitik auf das Ausmaß konjunktureller Schwankungen und die Wohlfahrt des repräsentativen Haushalts hat. Der zu entwickelnde Rahmen soll zwei Verbesserungen bringen: 1) er soll mehrere Transmissionskanäle der Geldpolitik abbilden (den Zinskanal, den finanziellen Akzelerator, und den Bankbilanzkanal), 2) er soll bekannte Fakten zu Vermögenspreisen und zum Konjunkturzyklus replizieren.
Die Geldpolitik sollte darüber hinaus nicht allein am Stabilisierungsziel gemessen werden, sondern auch an den Verteilungseffekten von Finanzkrisen, die zu Anpassungen der Vermögensstruktur und -preise führen. Daher soll in einem zweiten Teilprojekt ein bereits entwickelter Modellrahmen (s. Projekt "Marktfriktionen, Geld und Konjunktur") zu den Verteilungswirkungen der Inflation um zusätzliche Kanäle erweitert werden. Im Rahmen eines Modells mit überlappenden Generationen sollen die Rolle der öffentlichen Verschuldung des Immobilienvermögens und der Arbeitslosigkeit, die zu Schwankungen im Erwerbseinkommen führt, studiert werden.

 

Literatur:

  • Heer, Burkhard, Alfred Maußner and Halvor Ruf, Q-Targeting in New Keynesian Models, forthc. in Journal of Business Cycle Research (DOI 10.1007/s41549-017-0019-4, online first 2017-11-07).
  • Heer, Burkhard und Alfred Maußner, Asset Returns, the Business Cycle, and the Labor Market, CESifo working paper no. 3391, März 2011.

 

 

 

Integration von Finanzmärkten in DSGE-Modelle

(Dr. Sabine Gunst)

 

Aufgabe dieses Projektes ist eine Verknüpfung von Modellen, wie etwa dem Modell von Carlstrom und Fuerst (1997), mit der Such- und Matching-Literatur, um ein DSGE-Modell zu entwickeln, das sowohl Friktionen auf den Finanzmärkten (in Form von Kreditkontrakten) als auch Friktionen auf den Arbeitsmärkten beinhaltet. Die Erweiterung um Arbeitsmarktfriktionen in den Finanzmarktmodellen wurde bisher nur in wenigen Beiträgen betrachtet. Ein Beispiel hierfür ist die Arbeit von Wasmer und Weil (2004), die allerdings in der Beschreibung ihres Modells weder die Modellierung mittels geeigneter Programme noch die Schätzung der Modellparameter durchführen.

 

Literatur:

  • Gunst, Sabine:Konjunkturdynamik mit Finanz- und Arbeitsmarktfriktionen. Business Cycle Dynamics with Financial and Labor Market Frictions, Inauguraldissertation, Universität Augsburg, 2013

 

 

 

Technischer Fortschritt und Entwicklung der Lohnstruktur

(Prof. Dr. Jürgen Antony)

 

Die wachsende Lohnungleichheit zwischen hoch- und niedrigqualifizierten Angestellten und Arbeitern vor allem in den angelsächischen Ländern ist ein nicht nur unter Ökonomen viel beachtetes Phänomen. Dieses ging einher mit einer Zunahme des relativen Angebots hochqualifizierter Arbeitnehmer; ebenso gleichzeitig beobachtet man höhere Wachstumsraten der Anzahl hochqualifizierter Arbeitnehmer in Wirtschaftssektoren mit hohem Anteil Hochqualifizierter an der Gesamtbelegschaft. Ziel der Forschungsarbeit ist es, einen möglichen Zusammenhang dieser parallelen Entwicklungen mittels theoretischer Modelle abzubilden und so mögliche kausale Strukturen aufzudecken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der  Hypothese des, zu Gunsten bestimmter Qualifikationsgruppen, verzerrten technischen Fortschritts und dessen möglicher Endogenität.

 

Literatur:

  • Antony, Jürgen: Scale Effects and Labor Productivity, Inauguraldissertation, Universität Augsburg, 2006
  • Antony, Jürgen: Directed Sector and Skill-Specific Technological Change: The Development of Wages for the High and Low Skilled. Universität Augsburg, Volkswirtschaftliche Diskussionsreihe, Beitrag 236, Februar 2003

 

 

 

Lohnstarrheit und Arbeitslosigkeit

(Prof. Dr. Alfred Maußner)

 

Abschäzung der Arbeitsmarktfolgen starrer Reallöhne im Rahmen statischer und dynamischer Allgemeiner Gleichgewichtsmodelle.

 

Literatur:

  • Maußner, Alfred: Sticky Wages and German Unemployment: What Simple Models Tell. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Nr. 82, Oktober 1997
  • Maußner, Alfred: Wage Gaps in Textbook Models: Do they Account for the German Unemployment Experience?, in: Jahrbuch der Wirtschaftswissenschaften, heft 2/99, S. 156-177

 

 

 

Sozialversicherung und Arbeitsplatzsuche

(Michael Holsteuer)

 

Die Suchtheorie der Arbeitslosigkeit impliziert, daß generöse Lohnersatzleistungen die Verweildauer in der Arbeitslosigkeit erhöhen. Die empirische Evidenz für diesen analytisch eindeutigen Effekt ist allerdings gemischt. Deshalb werden berechenbare intertemporale Suchmodelle auf dem Rechner implementiert und auf ihren Erklärungsgehalt überprüft. Diese werden zur Untersuchung der Anreizwirkungen verschiedener möglicher Reformmaßnahmen des derzeitigen Systems der Arbeitslosenversicherung herangezogen. Nach Möglichkeit soll eine Reformempfehlung für Deutschland erarbeitet werden.

 

Literatur:

  • Holsteuer, Michael: Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträge in einem minimalen suchtheoretischen Modell, Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge, Nr. 85, Otto-Friedrich Universität Bamberg 1999

 

 

 

Steuerpolitik und Beschäftigung

(Dr. Jana Kremer)

 

Zur Lösung des Beschäftigungsproblems in Deutschland wird u. a. eine generelle Senkung und eine Abflachung der Progression der Einkommensteuer vorgeschlagen. Obwohl sich die positive Wirkung solcher Maßnahmen in statischen Partialmodellen leicht nachweisen läßt, ist die Beziehung zwischen Steuerhöhe und Arbeitslosigkeit in diesen Modellen äußerst schwach. Zudem scheinen sie den Nutzen einer höheren Steuerprogression zu überzeichnen. Andererseits weisen empirische Studien darauf hin, dass ein umfassendes Bild nur in Modellen gewonnen werden kann, die langfristige Einflüsse der Steuerpolitik in der gesamten Volkswirtschaft berücksichtigen. Dies ist Anlaß dafür, die Rolle von Steuerhöhe und -progression in einem dynamischen allgemeinen Gleichgewichtsmodell überlappender Generationen mit heterogenen Agenten und unvollkommenen Arbeitsmärkten zu untersuchen.

 

Literatur:

  • Kremer, Jana: Arbeitslosigkeit und Steuerpolitik, BERG Working Paper Series No. 32, Otto-Friedrich Universität Bamberg 1999
  • Kremer, Jana: Arbeitslosigkeit, Lohndifferenzierung und wirtschaftliche Entwicklung: Qualifikationsunterschiede und Gewerkschaften in einem OLG-Modell mit heterogenen Agenten - Lohmar, Köln: Eul-Verlag 2001

 

 

 

Konjunkturzyklus und Zeitallokation

(Dr. André de Beisac)

 

Aus den bekannten Modellen zum Arbeitsangebot wird deutlich, dass das Arbeitsangebot bzw. im weiteren Sinne, die gesamte Zeitallokation, von einer Reihe von Faktoren abhängig ist, die haushaltsintern sind, aber auch haushaltsextern sein können. Einer dieser haushaltsexternen Faktoren ist der konjunkturelle Zustand einer Ökonomie. Dieser beeinflusst nicht nur direkt die Beschäftigungschancen, sondern über den Reallohn auch die individuelle Optimierung der Zeitallokation. Auf der Grundlage der Daten des GSOEP wird im Rahmen dieses Projektes überprüft, inwiefern ein einfacher Konjunkturindikator in der Lage ist, Veränderungen in der Zeitallokation zu erklären. Dabei zeigt sich, dass die Datenlage den Modellen einer reinen intertemporalen Allokation eher widerspricht. Eine mögliche Erklärung böte ein schwacher Zusammenhang zwischen Konjunktur und Reallohn.

 

Literatur:

  • De Beisac, André, Die Einflüsse von Haushaltsstruktur und Konjunktur auf die Zeitallokation: eine empirische Analyse, Dissertation, Universität Augsburg, 2010

 

 

 

Preise, Wechselkurse und optimale Zentralbankpolitik in Customer-Market-Modellen

(Dr. Nikolay Hristov)

 

Die Kundenbindung und der Ausbau des Marktanteils stehen im Mittelpunkt einer jeden Marketingpolitik und gehören zu den wichtigsten Bestandteilen einer jeden Unternehmensstrategie. In der makroökonomischen Theorie findet der Kampf um Marktanteile jedoch kaum Beachtung. Im Rahmen dieses Projektes werden basierend auf mikroökonomischen Studien makroökonomische Modelle der geschlossenen- und der offenen Volkswirtschaft entwickelt, die die Interaktion zwischen den Verbrauchern und den um Marktanteile kämpfenden Unternehmen explizit berücksichtigen. Es werden die Möglichkeiten untersucht, durch diese Interaktion die Rigidität nomineller Preise und die unvollkommene Übertragung von Wechselkursschwankungen auf die Importpreise zu erklären sowie einen Beitrag zur Erklärung des konjunkturellen Verlaufs von Preisen, Wechselkursen, Produktion und Beschäftigung zu leisten. Darüber hinaus werden auf Basis dieser Modelle Empfehlungen bzgl. der Gestaltung der Zins- und Geldpolitik der Zentralbank abgegeben.

 

Literatur:

  • Hristov, Nikolay, Customer Markets and the Real Effects of Monetary Policy Shocks, Dissertation, University of Augsburg, 2011
  • Hristov, Nikolay, Inflation Aversion and the Real Effects of Monetary Policy Shocks, Working Paper, University of Augsburg. Presented at the 23rd Annual Congress of the European Economic Association, Milan, August 2008
  • Hristov, Nikolay, Inflation Aversion and the Real Effects of Monetary Policy Shocks. GMM Estimation and Business Cycles Moments, Working Paper, University of Augsburg. Presentaed at the "Jahrestagung 2008 des Vereins für Socialpolitik", Graz, September 2008
  • Hristov, Nikolay, Market Share Competition, Non-Separable Utility and the Propagation of Monetary Policy Shocks, Working Paper, University of Augsburg, 2009
  • Hristov, Nikolay, Price Dispersion and Monetary Policy, Working Paper, University of Augsburg, 2008

Suche