Das Bukowina-Institut widmet sich der Erforschung und Dokumentation von Geschichte, Landeskunde und Kultur der Bukowina in internationaler und interdisziplinärer Zusammenarbeit von Geistes- und NaturwissenschaftlerInnen, insbesondere HistorikerInnen, Literatur- und SprachwissenschaftlerInnen, EthnologInnen, GeographInnen, SoziologInnen und PolitologInnen sowie TheologInnen aller Konfessionen.

 

Die wissenschaftliche Forschung des Instituts und der mit ihm verbundenen Juniorprofessur für „Transnationale Wechselbeziehungen. Deutschland und das östliche Europa“ an der Universität Augsburg (seit 2015 Jun. Prof. Dr. Maren Röger, seit 2017 ebenfalls Geschäftsführerin des Instituts) bilden die Basis für die Vermittlungstätigkeit des Instituts. Aktuell werden Forschungsprojekte mit einem zeitlichen Schwerpunkt im 19. und 20. Jahrhundert verfolgt, unter anderem zur Modernewahrnehmung in der Bukowina, zur Infrastrukturgeschichte, zum Zusammenleben der unterschiedlichen Ethnien, aber auch zu den (Zwangs-)Migrationen des 20. Jahrhunderts und ihrer Erinnerungsgeschichte. Dabei interessieren immer auch die verflechtungsgeschichtlichen Aspekte der beiden Geschichtsregionen Schwaben und Bukowina.

 

Damit bildet das Institut in Augsburg die erste Anlaufstelle für Studierende auf dem Feld der ostmitteleuropäischen Geschichte. In inhaltich vielfältigen und interdisziplinären Seminaren, praxisorientierten Übungen und Exkursionen werden analytische, methodische und interkulturelle Kompetenzen vermittelt, die die Studierenden dazu befähigen, später verantwortungsvolle Aufgaben als Multiplikatoren zu übernehmen.

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