Die wissenschaftliche Forschung des Instituts und der mit ihm verbundenen Juniorprofessur für „Transnationale Wechselbeziehungen: Deutschland und das östliche Europa“ an der Universität (seit 2015 Jun.-Prof. Dr. Maren Röger) bilden die Basis für die Vermittlungstätigkeit des Instituts.

Aktuell werden Forschungsprojekte mit einem zeitlichen Schwerpunkt im 19. und 20. Jahrhundert verfolgt, unter anderem zur Modernewahrnehmung in der Bukowina, zur Infrastrukturgeschichte, zum Zusammenleben der unterschiedlichen Ethnien, aber auch zu den (Zwangs-)Migrationen des 20. Jahrhunderts und ihrer Erinnerungsgeschichte. Dabei interessieren immer auch die verflechtungsgeschichtlichen Aspekte der beiden Geschichtsregionen Schwaben und Bukowina.

 

Damit bildet das Institut in Augsburg die erste Anlaufstelle für Studierende auf dem Feld der ostmitteleuropäischen Geschichte. In inhaltlich vielfältigen und interdisziplinären Seminaren, praxisorientierten Übungen und Exkursionen werden analytische, methodische und interkulturelle Kompetenzen vermittelt, die die Studierenden dazu befähigen, später verantwortungsvolle Aufgaben als MultiplikatorInnen zu übernehmen.

Universitäre Abschlussarbeiten im Themenbereich Bukowina

  • Herbert Mayer: Biografie eines bukowinerdeutschen Wissenschaftlers im ‚Zeitalter der Extreme’ (abgeschlossen)
  • Zwischen alter und neuer Heimat: ‚Die Stimme’ der Bukowiner Juden (abgeschlossen)
  • Rudolf Wagner in Selbstdarstellungen. Ein Leben in Retrospektive (abgeschlossen)
  • Von ceauṣistischen Altlasten und demokratischer Aufbruchstimmung: die Pluralisierung des rumänischen Pressewesens nach 1989 (abgeschlossen)
  • Reiseziel Bukowina: Touristische Inszenierung einer geteilten Region 1944-heute
  • Gemeinsame Erinnerung – Die Heimatbücher und Chroniken der Bessarabien-Deutschen
  • Hello, landsman! Die Erinnerung an Osteuropa in der amerikanisch-jüdischen Diaspora (abgeschlossen)
  • „Flucht und Vertreibung“ im Bayerischen Rundfunk 1945-1970 (abgeschlossen)
  • Zwischen Revisionismus und Versöhnung. „Der Südostdeutsche“ und seine politische Kommunikation bis 1977 (abgeschlossen)

  • Zwischen Europäisierung und Isolation. Geschichte und Gegenwart der Infrastrukturpolitik in der Nordbukowina (abgeschlossen)

  • Kein Heim im Reich? Der Alltag der umgesiedelten ‘Volksdeutschen’ im Warthegau (abgeschlossen)

 

Alle Studierenden sind eingeladen, das Archiv des Bukowina-Instituts für ihre Abschlussarbeiten zu nutzen!

 

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