Das literarische Schaffen der historischen Region Bukowina, die heute als multiethnisches Gebiet par excellence erinnert wird, ist Gegenstand vielfältiger Forschungen. Deutlich weniger Beachtung fand ihre musikalische Vielfalt, obwohl die Region ausgezeichnete Musiker*innen hervorbrachte, die häufig in engem Austausch mit musikalischen Zentren wie Wien oder Bukarest standen. Das Vermittlungsprojekt „(Nach)Klänge der Bukowina: Musikkulturen einer multiethnischen Region“ richtet seinen Fokus daher auf eine bislang wenig erschlossene Perspektive der europäischen Kulturgeschichte. Ziel ist es, schlaglichtartig in das musikalische Leben der Bukowina einzuführen. Dazu wird im Frühjahr 2021 ein Kurzfilm veröffentlicht, der in seiner Bandbreite sowohl die sogenannte Hochkultur als auch populäre Volkslieder der historischen Region abbildet. Darüber hinaus ermöglichen kommentierte Filmausschnitte eine tiefergehende Beschäftigung mit einzelnen Stücken und damit der musikalischen Vielfalt der historischen Region.

Das Projekt wird in Kooperation zwischen der Kulturreferentin für Siebenbürgen (Dr. Heinke Fabritius), dem Bukowina-Institut an der Universität Augsburg, dem Fachbereich Musikwissenschaften der philosophisch-sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg (Prof. Dr. Johannes Hoyer) und dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben realisiert. Es entsteht im Rahmen des am Herder-Institut konzipierten Online-Portals „Copernico. Geschichte und kulturelles Erbe im östlichen Europa“ ( https://www.herder-institut.de/projekte/laufende-projekte/onlineportal-geschichte-und-kulturelles-erbe-im-oestlichen-europa.html) und wird ab Frühjahr 2021 über das Portal sowie über die Homepages der Kooperationspartner*Innen abrufbar sein. Finanziert wird es aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

 

Als Künstler*innen und Interpret*innen engagiert sind:

Mia Jakob, Sopran

Denise Maurer, Klavier

Lutz Landwehr von Pragenau, Klavier/Komposition

Richard Resch, Tenor

Martina Swandulla-Gebauer, Alt

 

Film- und Tonaufnahmen:

Dominic Pavelt ( https://dp-tonstudio.de/), Andreas Dobner

Denise Maurer, Mia Jakob. Foto: Marc Schroeder

 

Die richtige Position finden. Alexander Weidle, Dominic Pavelt, Andreas Dobner. Foto: Heinke Fabritius

 

Einsingen. Lutz Landwehr von Pragenau, Richard Resch. Foto: Heinke Fabritius

 

Umbauphase: Heinke Fabritius im Gespräch mit Martina Swandulla-Gebauer. Foto: Alexander Weidle

 

Der Bechsteinflügel wird angeliefert. Foto: Heinke Fabritius

 

Nachbereitung: Schnittarbeiten im Tonstudio von Dominic Pavelt. Foto: Andreas Gebauer
Aufnahmeort ehemalige Synagoge Kriegshaber. Foto: Heinke Fabritius

 

Lichteinfall. Foto: Heinke Fabritius

 

Einsingen. Martina Swandulla-Gebauer, Lutz Landwehr von Pragenau. Foto: Heinke Fabritius

 

Lutz Landwehr von Pragenau. Foto: Ilya Kotov/Jüdisches Museum Augsburg Schwaben

 

Ton- und Filmaufnahmen. Dominic Pavelt, Andreas Dobner. Foto: Ilya Kotov/Jüdisches Museum Augsburg Schwaben

 

Tonaufnahmen in der ehemaligen Synagoge Kriegshaber. Dominic Pavelt. Foto: Ilya Kotov/Jüdisches Museum Augsburg Schwaben

 

Martina Swandulla-Gebauer. Foto: Ilya Kotov/Jüdisches Museum Augsburg Schwaben

 

Denise Maurer, Mia Jakob. Foto: Marc Schroeder

 

Kulturreferat

für Siebenbürgen, Bukowina, Bessarabien, Dobrudscha, Maramuresch, Moldau und Walachei

Bukowina-Institut

an der Universität Augsburg

Jüdisches Museum

Augsburg Schwaben

Universität Augsburg

Leopold-Mozart-Zentrum

Copernico

Geschichte und kulturelles Erbe im östlichen Europa

Förderung

Gefördert durch:

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

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