Über das Transferprojekt "Vorhersagemodelle in der Produktion"

 

KI-gestützte Vorhersagemodelle helfen Unternehmen, effizienter zu produzieren, Kosten zu sparen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie optimieren Produktionsplanungen und ermöglichen es, Anlagen vorausschauend zu warten. Damit diese neuen Möglichkeiten auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ankommen, braucht es Mitarbeitende, die das Wissen in die Unternehmen tragen. Das Centre for Future Production (CFP) der Universität Augsburg ruft dafür das Transfer-Netzwerk „VoMoPro – Vorhersagemodelle in der Produktion“ ins Leben. Die Mittel in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+).

 

© Universität Augsburg

KMU Botschafter für Vorhersagemodelle in der Produktion

Zentraler Gedanke des Transfer-Netzwerks ist, jeweils einen oder mehrere Mitarbeitende eines jeden beteiligten KMU zu einem Botschafter für das Thema „Vorhersagemodelle in der Produktion“ und einem Experten bzw. einer Expertin auf diesem Gebiet zu machen. 17 KMU sicherten ihre Teilnahme bereits zu und unterstützen das Projekt, vom Ingenieurbüro über Software-Integratoren bis hin zum produzierenden Unternehmen sind alle am Fertigungsprozess beteiligten Akteure an Bord.

 

Weiterbildung: bedarfsgerecht und zielgenau

Ergänzend werden eigene Weiterbildungsformate für die Mitarbeitenden der KMU entwickelt, um den Wissenstransfer nachhaltig auch über das Projekt hinaus zu gestalten: Das Bildungs-Team des CFP eruiert, welche Weiterbildungsbedarfe KMU-Mitarbeitende im Themenfeld „Vorhersagemodelle in der Produktion“ haben und wie diese gestaltet sein müssen, um Mitarbeitende zielorientiert zu begleiten und eine höhere Technikakzeptanz zu entwickeln. Die daraus entstehenden Praxismodule werden bestehende Weiterbildungsformate ergänzen, und so langfristig dazu beitragen, Mitarbeitende fit für das Thema KI in der Produktion zu machen.

Vom Europäischen Sozialfonds Plus gefördert

 
  • Name: „VoMoPro – Vorhersagemodelle in der Produktion“
  • Fördergeber: Europäischer Sozialfonds Plus (Europäische Union)
  • Fördersumme: 1,5 Millionen Euro
  • Projektzeitraum: 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2028

 

Die Europäische Union (EU) fördert das Projekt am Centre for Future Production der Universität Augsburg mit ca. 1,5 Millionen Euro. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und wurden im Rahmen des ESF-Förderprogramms in Bayern beantragt. Der ESF+ ist das bedeutendste Förderinstrument der EU, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, Beschäftigung zu fördern und in Bildung zu investieren. Er unterstützt Menschen konkret beim Zugang zu besseren Arbeitsplätzen und gewährleistet faire Berufschancen für alle Bürgerinnen und Bürger der EU. Das Projekt am Centre for Future Production der Universität Augsburg trägt dazu bei, den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen zu verbessern.

Europäische Union

Kontakt

Dr. Juliane Gottmann
Scientific Director
Zentrum für Produktion der Zukunft

E-Mail:

Prof. Dr. Markus Sause
Geschäftsführer
Zentrum für Produktion der Zukunft

E-Mail:

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