Durch Schaffung von standardisierten Austauschformaten und Schnittstellen lassen sich Herstellungsrouten auch über Unternehmensgrenzen hinweg automatisiert aufbauen. Eine durchgängige Prozesskette im Sinne einer räumlichen Nähe ist dann keine zwingende Notwendigkeit mehr, auch lassen sich Kompatibilitätsprobleme bei der Verkopplung mehrerer Produktionsanlagen vermeiden. Ein weiterer Resilienzaspekt ist die Toleranz des Produktionsnetzwerks gegenüber dem Ausfall von einzelnen Anlagenteilen oder gegenüber stark unterschiedlichen Prozesszeiten. Diese Effekte lassen sich kompensieren, wenn Herstellungsrouten gezielt dezentralisiert werden, wie dies in der Inselstruktur der Forschungsplattform abgebildet ist. Über die digitalen Zwillinge für Produkt, Werkstoff, Prozess und Produktionsnetzwerk wird die Vorhersagbarkeit gewährleistet, welche Auswirkungen die variable Kopplung mehrerer Produktionsanlagen auf die Bauteileigenschaften haben wird.

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Gruppenleiter "Prozesse"
Hybride Werkstoffe

Koordinator Werkstoff & Produktionstechnologie

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